Reha-Aufenthalt

Was ist für den Reha-Aufenthalt zu beachten?

Auch wenn sich die Abläufe in jeder Reha-Einrichtung etwas anders gestalten, ist das Gesamtprocedere in etwa gleich. Zunächst gehen Sie in die Aufnahmeabteilung, wo die Mitarbeiter Ihnen einige Unterlagen aushändigen und Ihre persönliche Daten aufnehmen. Anschließend beziehen Sie Ihr Zimmer. Meist handelt es sich um ein Einzelzimmer mit eigenem Bad. Was sonst noch zur Ausstattung gehört, erfahren Sie im Prospekt oder auf der Webseite der jeweiligen Einrichtung.

Zu sehen ist ein Patientenzimmer in einer Rehaeinrichtung. Ausgestattet mit Bett, Fernseher, einem Schreibtisch und Stuhl.
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Tagesablauf während einer Reha

Der Tagesablauf richtet sich hauptsächlich nach dem Therapieplan. Pro Tag haben Sie circa vier bis fünf Termine, zum Beispiel:

  • Bewegungstherapien,
  • Anwendungen wie Moorbäder oder
  • Patientenschulungen.

Etwas ruhiger geht es am Samstag zu, an dem die meisten Reha-Kliniken nur am Vormittag behandeln. Der Sonntag ist bis auf wenige Ausnahmen frei, sodass Sie, sofern Ihre Gesundheit es zulässt, Zeit haben, die Umgebung zu erkunden.

Die Hausordnung ist stets zu beachten

Damit während Ihrer Rehabilitation keine unnötigen Probleme auftreten, lohnt es sich, vorab die Hausordnung der Einrichtung einzusehen. Das Rauchen ist oft auf dem gesamten Klinikgelände nicht gestattet. Ausnahmen bilden eng begrenzte Raucherbereiche. Auch hinsichtlich des Verzehrs von Alkohol gibt es meist Restriktionen, bei deren Missachtung eine disziplinarische Entlassung droht.

Eine vorzeitige Entlassung ist außerdem möglich, wenn die Reha-Einrichtung der Auffassung ist, dass Sie nicht ausreichend an Ihrer gesundheitlichen Wiederherstellung mitwirken.

Artikel vom Expertengremium Reha lektoriert, 18.01.2018