World Blood Cancer Day 2019

Jährlich erkranken fast 1 Millionen Menschen weltweit an Blutkrebs. Die Behandlung der Krankheit ist abhängig vom Alter sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand der Patienten. Je nach Verlauf der Erkrankung ist aber meist eine Chemotherapie und oft auch eine Stammzelltransplantation notwendig. Diese kommt in den meisten Fällen nicht vom Patienten selbst sondern von einer gesunden Person, welche die Stammzellen spendet. Dabei müssen viele genetische Merkmale zwischen Empfänger und Spender übereinstimmen, was die Suche so schwierig macht.

Blutkrebspatienten brauchen einen Stammzellspender, um überleben zu können. Die DKMS hat daher im Jahr 2014 den World Blood Cancer Day im Kampf gegen den Blutkrebs ins Leben gerufen. An dem Aktionstag soll verstärkt über das Thema Blutkrebs aufgeklärt und sensibilisiert werden. Stammzellspenderdateien, Stammzellspenderregister, Transplantationszentren, Initiativgruppen sind weltweit aufgerufen, an diesem Tag aktiv teilzunehmen.

Setz ein Zeichen gegen Blutkrebs. Alle 35 Sekunden erhält ein Mensch auf der Welt die Diagnose Blutkrebs. Jetzt als Spender registrieren!

Nicht für alle auf eine Stammzellentransplantation wartenden Menschen kann bisher ein Spender gefunden werden. Noch sind zu wenig Personen in der Spenderkartei registriert. Es ist notwendig, international zusammenzuarbeiten. Der "genetische Zwilling" muss nicht im gleichen Land wohnen wie der Patient.

Die DKMS wurde 1991 als gemeinnützige Organisation gegründet und hat ihren Sitz in Tübingen. Die Hauptaufgabe der DKMS ist die Unterstützung und Förderung von Knochenmarkspenden. Dazu gehört es, Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu schaffen und potenzielle Stammzellenspender zu registrieren.

Spender kann dabei grundsätzlich jeder gesunde Mensch im Alter zwischen 17 und 55 Jahren werden. Zur Registrierung in der Datenbank sind nur wenige Angaben sowie ein Wangenschleimhautabstrich notwendig.

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DKMS Informationsfilm

Die Genesung nach einer Leukämie ist ein längerer Prozess, bei der die Patienten weiterhin Kraft aber auch Geduld brauchen. In vielen Fällen erfolgt die Rehabilitationsphase als Anschlussheilbehandlung (AHB) nach dem Krankenhausaufenthalt in einer Rehaklinik. Dort kann das Immunsystem wieder aufgebaut und gestärkt werden. Auch werden die Patienten bei der Bewältigung der psychischen Belastung sowie bei sozialen Problemen unterstützt und auf den nun neuen Alltag nach der Krankheit vorbereitet.

28.05.2019

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