Das Rehabetten-Portal

Neue Wege zur Zuweiserbindung und Patientensteuerung

Ein Tisch im Restaurant, Hotelzimmer und Flüge, ein Termin beim Arzt – Buchungen werden zunehmend nicht mehr nur per Telefon erledigt, sondern schnell und unkompliziert über kluge Internetportale. Mit fortschreitender Digitalisierung im Gesundheitswesens, bis hin zur digitalen Patientenakte, wird daher auch der Wunsch steigen, Patienten direkt elektronisch bei weiterbehandelnden Kliniken anzumelden und dies auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten. Um unabhängig von Drittanbietern die Vermittlung von Rehabetten elektronisch voranzutreiben, hat die MediClin das Rehabetten-Portal (www.freie-rehabetten.de) ins Leben gerufen.

Eingabemaske mit Beispielangaben zu Suche einer Klinik

Ziel des Portals ist es, neben der klassischen telefonischen oder faxbasierten Anfrage von freien Rehabetten durch zuweisende Krankenhäuser und Kostenträger, neue Wege der Zuweiserbindung und Patientenanmeldung zu bieten und dabei die Erreichbarkeit der Kliniken und die Transparenz von Reservierungs- oder Buchungsvorgängen für die Zuweiser zu erhöhen. Die Registrierung eines Zuweisers am Rehabetten-Portal ist dabei vollkommen kostenlos und an keinerlei Bedingungen gebunden.

Das Rehabetten-Portal ist inzwischen ein Online-Buchungssystem mit dem Zuweiser freie Betten in MediClin und Asklepios Reha-Einrichtungen zeitunabhängig suchen und reservieren können. Von vereinzelten Fremdanbietern für die elektronische Abwicklung von AHB-Betten unterscheidet sich das Rehabetten-Portal insoweit, dass über eine Schnittstelle die verfügbaren Betten der angeschlossenen Rehakliniken minutenaktuell abgebildet werden und nicht manuell in Fremdsoftware als Kontingente zur Verfügung gestellt und gepflegt werden müssen.

Durch die medienbruchfreie Verarbeitung der Patientendaten und die schnelle, bürozeiten-unabhängige Reservierungsmöglichkeit bietet das Rehabetten-Portal die optimale Unterstützung bei dem seit Oktober 2017 gesetzlich vorgegeben Entlassmanagement. Da das Portal rund um die Uhr vielen Nutzern gleichzeitig zur Verfügung steht, sind keine Mehrfachanrufe aufgrund belegter Telefonleitungen mehr notwendig, wodurch frei werdende Ressourcen an anderer Stelle sinnvoll eingesetzt werden können und der Überleitungsprozess insgesamt schneller und mit mehr Planungssicherheit und Transparenz für den Einweiser abgeschlossen werden kann.

Die strukturierte Erhebung aufnahmerelevanter Daten in einer einheitlichen Erfassungsmaske mit festgelegten Pflichtfeldern stellt sicher, dass keine wichtigen Informationen vergessen werden. Durch die elektronische Abbildung des Reservierungsprozesses bindet sich das Rehabetten-Portal optimal in die sich aufbauende Prozesslandschaft rund um die elektronische Patientenakte ein und verringert Medienbrüche. Mit mobilen Endgeräten (z.B. Tablets) wäre schon jetzt ein Reservierungs-Workflow vom Patientenbett bis direkt in das KIS der aufnehmenden Rehaklinik möglich. Wenn zuweiserseitig gewünscht, lässt sich sogar eine Aufrufintegration in das Informationssystem des Zuweisers einbetten und ermöglicht die automatische Übertragung der Patientenstammdaten in das Rehabetten-Portal.

Für das Rehabetten-Portal wurde ein umfassendes Datenschutz- und Sicherheitskonzept erstellt, welches der Sensibilität der Daten gerecht wird. Natürlich wird beispielsweise der gesamte Reservierungsvorgang über eine verschlüsselte Internet-Verbindung übermittelt. Auch eine datenschutzkonforme Befundübermittlung als PDF-Anhang an die Reservierung ist möglich.

Zuletzt geändert am: 21.10.2019

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