Geriatrische Reha Voraussetzungen

Was sind die Voraussetzungen für eine geriatrische Reha?

Älteren Menschen, die infolge einer Krankheit oder einer Operation unter einer Einschränkung ihrer Alltagsfähigkeit leiden, bietet die geriatrische Rehabilitation die Möglichkeit, in ein selbstbestimmtes, selbstständiges Leben zurückzufinden. Bei vielen Patienten lässt sich dadurch eine Pflegebedürftigkeit verhindern.

Spezielle Bedürfnisse älterer Menschen

Die geriatrische Reha ist auf die besonderen Bedürfnisse älterer Personen und ihres Umfeldes ausgerichtet. Ärzte, Pfleger, Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen, Sozialarbeiter und viele andere Fachrichtungen arbeiten gemeinsam an dem Ziel, den Patienten ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit zurückzugeben und dauerhaft zu erhalten.

In der Regel wird diese Form der Rehabilitation vollständig stationär erbracht. Sie ist allerdings auch teilstationär oder ambulant durchführbar. Im Durchschnitt dauert die stationäre Variante drei Wochen.

Eine ältere Damen und ein älterer Mann sitzen an einem Glastisch und puzzeln zusammen mit einer jungen Frau. Dabei sollen die Beweglichkeit der Finger und die geistigen Fähigkeiten trainiert werden.
© Robert Kneschke / Fotolia

Voraussetzungen für eine geriatrische Reha

Voraussetzungen für die Teilnahme an einer geriatrischen Rehabilitation sind:

  • ein höheres Lebensalter (üblicherweise 70 Jahre und älter),
  • Rehabilitationsbedürftigkeit,
  • Rehabilitationsfähigkeit und
  • mindestens zwei behandlungsbedürftige Erkrankungen mit Folgen wie Sturzneigung, Immobilität, Schwindel, Depression, Angststörung, chronische Schmerzen, starke Sehbehinderung oder ausgeprägte Schwerhörigkeit.

Die Beantragung einer geriatrischen Rehabilitation obliegt Ihrem Arzt oder dem Krankenhaus, in dem Sie sich zum Zeitpunkt der Antragsstellung befinden. In welche Reha-Klinik Sie im Falle einer Zusage gehen, entscheiden Sie selbst.

Artikel vom Expertengremium Reha lektoriert, 18.01.2018

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