PASSAUER WOLF Nittenau

Eichendorffstraße 21, 93149 Nittenau

78%
Ø 78% / Max: 100%

Kontakt:

Telefon: 09436-9500

Fax: 09436-950919

Webseite: www.passauerwolf.de/standorte/nittenau/

E-Mail: reha-zentrum-nittenau@passauerwolf.de

Patienten pro Jahr: insgesamt: 1.497 | stationär: 1.497 | ambulant: 0 Letzte Aktualisierung: 17.01.2020
Passauer Wolf Reha-Zentrum Nittenau Hauptgebäude
Passauer Wolf Reha-Zentrum Nittenau Hauptgebäude
Passauer Wolf Reha-Zentrum Nittenau Hauptgebäude
Passauer Wolf Reha-Zentrum Nittenau Hauptgebäude, 1
Passauer Wolf Reha-Zentrum Nittenau Physiotherapie, 2
Passauer Wolf Reha-Zentrum Nittenau Empfang, 3

Übersicht

Informationen zur Qualitätsbewertung

Qualitätskliniken.de hat die PASSAUER WOLF Nittenau in den Bereichen Behandlungsqualität, Patientensicherheit, Patientenzufriedenheit und Organisationsqualität bewertet:

PASSAUER WOLF Nittenau erreicht insgesamt 78 % von möglichen 100 %. Um diesen Wert besser einschätzen zu können ist es wichtig zu wissen, dass die besten Rehakliniken mit maximal 100 % bewertet wurden. Die Ergebnisse im Detail finden Sie weiter unten in den Informationen zur jeweiligen Fachabteilung.

Qualitätskliniken.de bewertet Rehakliniken objektiv, neutral und auf wissenschaftlicher Basis. Wir nutzen offizielle Daten, aktualisieren regelmäßig und befragen Patienten, die wirklich in der Rehaklinik behandelt wurden! Erfahren Sie mehr zur Bewertungsmethodik.

Behandlungs­qualität
59%
Ø 74% / Max: 100%
Patienten­sicherheit
79%
Ø 79% / Max: 100%
Patienten­zufriedenheit
84%
Ø 75% / Max: 88%
Organisation­squalität
92%
Ø 89% / Max: 100%

Zertifikate

Zertifikate und Siegel sollen besondere Leistungen einer Rehaklinik verdeutlichen. Die Vergabe muss daher objektiv und seriös erfolgen. Nicht alle Auszeichnungen erfüllen die hohen Anforderungen von Qualitätskliniken.de. Die hier abgebildeten Zertifikate entsprechen den Kriterien und können relevant für Patienten sein.

DEGEMED der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitation e.V.
DEGEMED der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitation e.V.
DIN EN ISO 9001:2015; gilt für den Bereich: Reha-Zentrum Nittenau
DIN EN ISO 9001:2015; gilt für den Bereich: Reha-Zentrum Nittenau

Patientenzimmer

Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (WC/Dusche)
Anzahl: 26 (davon 26 behindertengerecht)

Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (WC/Dusche)
Anzahl: 50 (davon 50 behindertengerecht)

Leistungsangebot pro Kostenträger

  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Anschlussrehabilitation (AR)
  • Heilverfahren (HV)
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Anschlussrehabilitation (AR)
  • Beihilfefähige stationäre Behandlungsverfahren
  • Heilverfahren (HV)
  • Individuelle und pauschale Behandlungsangebote
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Anschlussrehabilitation (AR)
  • Beihilfefähige stationäre Behandlungsverfahren
  • Heilverfahren (HV)
  • Individuelle und pauschale Behandlungsangebote
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Anschlussrehabilitation (AR)
  • Beihilfefähige stationäre Behandlungsverfahren
  • Heilverfahren (HV)
  • Individuelle und pauschale Behandlungsangebote
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Heilverfahren (HV)
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Anschlussrehabilitation (AR)
  • Heilverfahren (HV)
  • Individuelle und pauschale Behandlungsangebote
Informationen zu Kostenträgern

Rehabilitationsleistungen werden von unterschiedlichen Kostenträgern bezahlt. Je nach Alter, beruflicher Situation oder Krankheit der Patienten kommen die Krankenkassen, die Rentenversicherung oder andere Träger für die Kosten der Reha auf. Hier erfahren Sie, welcher Kostenträger eine Reha in der PASSAUER WOLF Nittenau bezahlt.

Im Zuge des gesetzlich verankerten Wunsch- und Wahlrechts steht es Ihnen zu, die für Sie beste Klinik selbst auszusuchen.

Sie möchten wissen, ob eine Behandlung in dieser Klinik für Sie möglich ist? Kontaktieren Sie hierzu die PASSAUER WOLF Nittenau unter folgender Telefonnummer: 09436-9500.

Spezielle Angebote

Aufnahme von Angehörigen

VIP-Bereich

Rollstuhlfahrergerechter Zugang

Für Sehbehinderte geeignet

Für dialysepflichtige Patienten geeignet

Anpassung, Beratung / Schulung von Hilfsmitteln
Z.B. Esshilfen, Anziehhilfen, Gehhilfen

Medizinisch-therapeutisches Personal

Diätberater/-in
Diätassistent/-in
Ernährungsberater/-in
Badehelfer/-in
Ergotherapeut/-in
Gymnastiklehrer/-in
Logopäde/-in (Sprachtherapeut/-in)
Masseur/-in und med. Bademeister/-in
Physiotherapeut/-in
Sozialpädagoge/-in/Sozialarbeiter/-in
Sportlehrer/-in
Schlucktherapeut
Altenpfleger/-in
Krankenpflegerhelfer/-in
Gesundheits- und Krankenpfleger/-in
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in
Pflegedienstleitung
Arzthelfer/-in
Medizinischer/-e Dokumentationsassistent/-in
Informationen zum Personal

Die Betreuung und Versorgung durch qualifiziertes Personal ist für den Erfolg der Reha entscheidend. Hier erfahren Sie, welches medizinisch-therapeutische Personal in der PASSAUER WOLF Nittenau beschäftigt wird.

Neurologie

Patienten pro Jahr:
insgesamt: 918
stationär: 918
ambulant: 0
Medizinische Behandlungsschwerpunkte
Versorgungsschwerpunkt Erläuterung
Phasen der neurologischen Rehabilitation Abhängig vom Schweregrad der Erkrankung erfolgt die Behandlung in der weiterführenden neurologischen Rehabilitation Phase C, der Anschlussrehabilitation der Phase D oder als stationäres Heilverfahren.
Multimodale Früh-Reha-Komplexbehandlung (Frührehabilitation Phase B) Neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls Frührehabilitation bei Krankheiten und Störungen des Nervensystems.
Die Ziele des Patienten bilden unsere Behandlungsschwerpunkte Vor dem Hintergrund sorgfältig abgestimmter Zielsetzungen bzgl. des rehabilitativen Aufenthaltes ergeben sich medizinisch-therapeutische Behandlungsschwerpunkte um das Ziel zu erreichen. Dies kann die erfolgreiche Rückkehr in das Berufsleben, in das vertraute häusliche Umfeld oder eine unterstützte Lebenssituation sein.
Alltagsbezogene Rehabilitation nach Schlaganfall, (Hirninfarkt, Hirnblutung) und Schädel-Hirn-Trauma Intensives Training der Aktivitäten des täglichen Lebens - Behandlung von Lähmungen (Paresen), z.B. im „Armstudio“. , Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen sowie Hirnleistungsstörungen – Behandlung von Sprach- Sprech- und Schluckstörungen.
Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen im Rahmen der stationären Rehabilitation Ausgangspunkt der Behandlung ist eine umfassende Untersuchung der Schluckstörung (ggfs. endoskopisch). Training der Schluckfunktionen, das Erlernen von Kompensationsstrategien und Anpassung der Ernährung an die spezifischen Erfordernisse. Umsetzung in einem interdisziplinären Team aus Ärzten, Logopäden, Ernährungsberatern und Pflegekräften.
Medizinisch beruflich orientiert Reha nach Schlaganfall, SHT u. a. Beeinträchtigung des Nervensystem Die Behandlung erfolgt im Rahmen einer Anschlussrehabilitation der Phase D. Im Fokus des Aufenthalts steht die Wiederherstellung bzw. Sicherung der Erwerbsfähigkeit, unterstützt durch eine arbeits- und berufsbezogen ausgerichtete Anamnese, Diagnostik und Therapie, insbesondere bei Patienten mit besonderen beruflichen Problemlagen (BBPL).
Rehabilitation bei Gesichtsfeldausfällen Gesichtsfeldausfälle und visueller Neglect , PC-gestützte Diagnostik und Training (z.B. visuelles Explorationstraining)
Rehabilitation kognitiver und sprachlicher Leistungseinschränkungen (Hirnleistungsstörungen) Gedächtniseinbußen, Konzentrationsstörungen, Probleme der Handlungsplanung und sprachliche Einbußen stehen im Mittelpunkt eines kognitiven Intensivtrainings/ Sprachtrainings. (Neuropsychologisches/sprachtherapeutisches Schwerpunktkonzept)
Rehabilitation bei Multipler Sklerose (Encephalomyelitis disseminata) u. verwandten Erkrankungen Die Behandlung chronisch-entzündlicher Erkrankungen des zentralen Nervensystems erfolgt entsprechend den Richtlinien der deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft (DMSG). Das PASSAUER WOLF Reha-Zentrum Nittenau ist anerkanntes MS-Zentrum nach den Kriterien der DMSG.
Rehabilitation bei bestehendem Parkinson- Syndrom (idiopathisch) und verwandten Erkrankungen Im Fokus der Parkinson-Behandlung stehen vielfätige motorische Symptome (z. B. Rigor, Bradykinese/ Akinese, Tremor, Restless-legs-Syndrom oder posturale Instabilität) sowie die nicht-motorischen Symptome (z.B. Blasenstörungen, Verstopfungen, Schmerzen, Schlafstörungen und auch Hirnleistungsstörungen). Neben spezifischen funktionellen Therapien erfolgen hier auch die Einstellung von Hirnstimulatoren sowie Therapien mit Apomorphin- und Duodopa-Pumpen.
Rehabilitation neuro-muskulärer Erkrankungen Hier relevante Diagnosen: ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), Myopathien.
Rehabilitation bei Myasthenia Gravis und verwandten Erkrankungen In enger Kooperation mit der Neurologischen Universitätsklinik Regensburg (von der Deutschen Myasthenie-Gesellschaft zertifiziertes Zentrum)
Rehabilitation nach Störungen/ Erkrankungen des peripheren Nervensystems Polyradikulitis (Guillain- Barré- Syndrom/GBS, CIDP, CIP u.a.), Polyneuropathie unterschiedlicher Ursache
Rehabilitation neuro-urologischer Erkrankungen (z.B. Blasenfunktionsstörungen) In enger Zusammenarbeit der neurologischen und urologischen Fachabteilungen im Haus wird ein fachübergreifendes Konzept funktioneller und medikamentöser Therapien bei unterschiedlichen Blasenentleerungsstörungen (Inkontinenz) vorgehalten.
Rehabilitation mit Hilfsmittelversorgung Anpassung von und Training an erforderlichen Hilfsmittel, auch vorbereitend auf die häusliche Lebenssituation (Nachsorge).
Behandlungs­qualität
38%
Ø 63% / Max: 93%
Patienten­sicherheit
81%
Ø 77% / Max: 100%
Patienten­zufriedenheit
84%
Ø 79% / Max: 85%
Organisation­squalität
95%
Ø 85% / Max: 100%
Subjektiver Behandlungserfolg
Verbesserung Gesundheitszustand
Ø 64% / Max: 77%
Verbesserung psychosomatischer Beschwerden
Ø 70% / Max: 77%

Verbesserung der Leistungsfähigkeit
Ø 59% / Max: 74%

Verbesserung des gesundheitsförderlichen Verhaltens
Ø 66% / Max: 74%


Verbesserung der körperlichen Beschwerden
Ø 61% / Max: 78%
Rehaerfolg insgesamt
Ø 70% / Max: 80%


Qualitätspunkte subj. Behandlungserfolg (adj)
Ø 66% / Max: 80%
Kritische Ereignisse mit Patienten werden in Fallkonferenzen besprochen
Ø 86% / Max: 100%
Personalschulungen zu Händedesinfektion
Ø 88% / Max: 100%

Maßnahmen zur Sturzprävention
Ø 72% / Max: 100%

Maßnahmen zur Dekubitusprävention
Ø 88% / Max: 100%


Fehlervermeidung bei der Abgabe von Medikamenten
Ø 85% / Max: 100%
Aufklärung von Patienten anhand festgelegter Standards
Ø 85% / Max: 100%


Beschwerdemanagement ist etabliert
Ø 89% / Max: 100%
Umgang mit multiresistenten Keimen (MRSA)
Ø 89% / Max: 100%


Umgang mit Noro-Viren
Ø 88% / Max: 100%

Präventionsmaßnahmen bei Patienten mit Weglauftendenz
Ø 84% / Max: 100%

Umgang mit medizinischen Notfällen
Ø 87% / Max: 100%
Umgang mit nichtmedizinischen Notfällen
Ø 78% / Max: 100%



Maßnahmen zum Risikomanagement
Ø 38% / Max: 100%
Maßnahmen zur Selbsthilfefreundlichkeit
Ø 18% / Max: 100%
Wie beurteilen Sie die medizinische Betreuung durch die Ärzte?
Ø 78% / Max: 87%
Wurden Sie durch die Ärzte gut informiert?
Ø 77% / Max: 87%

Wie war der persönliche Umgang der Ärzte mit Ihnen?
Ø 81% / Max: 88%

Wie beurteilen Sie die medizinisch/therapeutische Betreuung durch die Therapeuten?
Ø 86% / Max: 93%


Wurden Sie durch die Therapeuten gut informiert?
Ø 83% / Max: 89%
Wie war der persönliche Umgang der Therapeuten mit Ihnen?
Ø 88% / Max: 93%


Wie beurteilen Sie die fachliche Betreuung durch das Pflegepersonal?
Ø 81% / Max: 87%
Wurden Sie durch das Pflegepersonal gut informiert?
Ø 78% / Max: 87%


Wie war der persönliche Umgang des Pflegepersonals mit Ihnen?
Ø 83% / Max: 89%

War das Personal erreichbar, wenn Sie jemanden sprechen wollten?
Ø 77% / Max: 84%

Waren Sie mit dem Therapieablauf zufrieden?
Ø 76% / Max: 82%
Waren Sie mit Angeboten, Schulungen und Seminaren zufrieden?
Ø 74% / Max: 80%



Wurden Sie auf die Entlassung umfassend vorbereitet?
Ø 70% / Max: 83%
Waren Sie mit dem Essen zufrieden?
Ø 77% / Max: 90%

Wie empfanden Sie die Sauberkeit in der Rehaklinik allgemein?
Ø 81% / Max: 92%

Wie empfanden Sie die Unterbringung in der Rehaklinik allgemein?
Ø 78% / Max: 87%


Wie beurteilen Sie den Behandlungserfolg?
Ø 74% / Max: 84%
Würden Sie die Rehaklinik Ihren Freunden und Bekannten weiterempfehlen?
Ø 81% / Max: 90%
Ärztliche Erstuntersuchung nach Aufnahme
Ø 85% / Max: 100%
Einzelvisiten durch Fachärzte und gesetzliches Entlassmanagement
Ø 85% / Max: 100%

Individuelle Diagnostik
Ø 85% / Max: 100%

Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung durch Fachärzte
Ø 81% / Max: 100%


Patientenschulungen zur Krankheit und Risikofaktoren
Ø 82% / Max: 100%
Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Ø 86% / Max: 100%


Umgang mit Patientenakten
Ø 86% / Max: 100%
Festlegung von Rehabilitationszielen
Ø 87% / Max: 100%

Therapeutische Behandlungsmöglichkeiten

Sport- und Bewegungstherapie
Auf der Basis individueller Befundung werden gemeinsam mit Ihnen Therapie- und Trainingsziele verabredet und spezifische Behandlungsangebote erarbeitet. Diese beinhalten Medizinische Trainingstherapie (MTT/MAT), Koordinations- / Balancetraining, Ausdauertraining (Ergometer-Training), Funktionsgymnastik (z.B. Standgruppe, Parkinson-Gruppe, MS-Gruppe), Gangschulung, Terraintraining, Beckenbodentraining und Atemtherapie.
Physiotherapie
Fachkompetente Therapeuten wählen die für Sie wirksamen Behandlungsoptionen aus, orientiert an Ihrem Leistungsvermögen. Hierzu gehören Neurophysiologische Behandlungsmethoden (z.B. Bobath, PNF, Vojta, Affolter, E-Technik) in Einzel- und Gruppentherapie, Manuelle Therapie (z.B. Maitland), Laufbandtraining (mit Körpergewichtsentlastung), apparativ gestütztes Bewegungstraining, spannungsregulierende Muskelstimulation (Spastik hemmend/ Muskel aktivierend), ostheopatische Behandlungstechniken (z.B. craniosacrale Therapie, myofaciale Techniken) oder Amputationsmanagement.
Information, Motivation, Schulung
Wir unterstützen Sie informativ und beratend bei der Krankheitsbewältigung und Krankheitsverarbeitung. Unser Anliegen ist es, Ihnen Impulse für eine mögliche Änderung Ihres Lebensstils zu geben und sie zur Selbsthilfe zu befähigen. Die Schulungs- und Seminarangebote geben Ihnen einen Überblick zu indikationsspezifischen Erkrankungen sowie Behandlungsmöglichkeiten und Bewältigungsstrategien. Hierzu gehören Informationen über die typischen Risiken und ihre potentiellen Folgen, z.B. Stress, Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen, arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus, Herzinfarkt, Fahrtauglichkeit, Schlaganfall und Gegenmaßnahmen. Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch bieten umfassende Diskussionsmöglichkeiten.
Klinische Sozialarbeit, Sozialtherapie
Die Reha- und Sozialberatung erörtert mit Ihnen und Ihren Angehörigen die Notwendigkeit von Anpassungsmaßnahmen, die nach der Rehabilitation im beruflichen, häuslichen bzw. sozialen Umfeld erforderlich werden können und unterstützt Sie bei deren Initiierung. Im Rahmen fachlich geleiteter Informationsforen erhalten Sie Information bzgl. praktischer Hilfen im Umgang mit Behörden, dem Schwerbehindertenrecht, dem Kündigungsschutz, steuerlichen Vergünstigungen, der Sozialversicherung sowie zu Pflege- und Haushaltsfragen. Bei besonderen beruflichen, sozialen oder finanziellen Problemlagen erhalten Sie im persönlichen Gespräch eine weitergehende Beratung.
Ergotherapie, Arbeitstherapie und andere funktionelle Therapie
Ergotherapeutische Behandlungs- und Trainingsangebote stellen die spezifischen alltagsbezogenen Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) wie auch berufsbezogene Fragestellungen in den Vordergrund. Ein Wasch- und Anziehtraining kann ebenso Schwerpunkt bilden wie ein Esstraining oder die Versorgung mit Hilfsmitteln (Umgang mit Hilfsmitteln-und Prothesennutzung, Schienenbau), Mobilitätstraining, ADL-Training, Schreibtraining, Haushaltstraining, Spiegeltherapie nach Taub, Sensibilitätstraining oder ein Arbeitsplatztraining.
Klinische Psychologie, Neuropsychologie
Diagnostische Maßnahmen und Trainingsansätze in der klinischen Neuropsychologie zielen darauf ab, Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit (als Folge eines Schlaganfalls, Schädelhirntraumas oder anderer Hirnverletzungen), z.B Lern- und Gedächtniseinbußen, Konzentrationsprobleme, Schwierigkeiten in der Alltagsplanung durch maßgeschneiderte Trainings zu mindern bzw. zu kompensieren. Entspannungsmethoden und psychotherapeutischen Gesprächselementen kommt eine unterstützende Rolle in der Krankheitsverarbeitung zu. Bei visuellen Wahrnehmungsstörungen (Gesichtsfelddefekten/ Hemianopsie, visuellem Neglect) können pc-gestützte Explorations- und Lesetrainings zur Anwendung kommen (Gesichtsfeldtraining). Stehen neuropsychologische Interventionen eine zentrale Rolle im Rahmen der stationären Rehabilitation, wird hier auch der Einbezug der Angehörigen koordiniert.
Psychotherapie
Die Angebote der Klinischen Psychologie umfassen Informations- und Gesprächsangebote im Rahmen der Krankheitsverarbeitung. Es werden mögliche therapeutische Handlungswege aufgezeigt, Nachbehandlungsoptionen erörtert und bei Bedarf empfohlen. Gruppenangebote zu Schmerzbewältigung (Schmerzwahrnehmung, Umgang und Medikation), Stressmanagement (Entspannungstraining, nach Feldenkrais, Progressive Muskelrelaxation (PMR), Autogenes Training) werden ggfs. ergänzt durch einzeltherapeutische Gesprächsangebote und Kriseninterventionen.
Reha-Pflege
Wir orientieren uns bei der Festlegung der Pflegeziele am Pflegemodell der Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des täglichen Lebens (vorhandene Fähigkeiten fördern, verlorene Fähigkeiten wiedererlangen). Die Reha-Pflege übernimmt unterstützend-koordinierende Funktion im Ablauf der Rehabilitationsmaßnahme. Sie übernimmt wichtige Aufgaben bei der Unterstützung der Wiederherstellung der Fähigkeiten des Rehabilitanden im ADL-Bereich z.B. die Schulung bei und Hilfestellung für die sichere Anwendung von Hilfsmitteln, Schulung der selbständigen Kontrolle der Vitalwerte, wie Blutdruck, Puls, Blutzucker. Im Rahmen der Überleitungspflege kümmern wir uns darum, dass Sie auch nach der Reha gut versorgt sind.
Physikalische Therapie
In enger Zusammenarbeit mit der Physio- und Ergotherapie kommen ausgewählte hydro-balneologische Therapieformen, Massage (z.B. Reflexzonenmassage, Colon- und Bindegewebsmassage), Lymphdrainage und elektrotherapeutische Interventionen zur Anwendung.
Rekreationstherapie
Rekreationstherapie nutzt Ihre Ressourcen und bietet die Möglichkeit, diese in Freizeitaktivitäten umzusetzen, die Sie zu Hause weiterführen können. Hierzu gehören Therapeutisches Wandern, Nordic walking, Schwimmen und Gestaltungsgruppen.
Ernährung
Im Rahmen der Ernährungsberatung erhalten Sie umfassende Informationen zum Thema gesunder Ernährung und Diätetik (z.B. bei Diabetes, Übergewicht, erhöhten Blutfettwerten, Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien). Hierzu gehört eine Buffetschulung ebenso wie die ernährungsphysiologische Einzel- und Gruppenberatung. In der Lehrküche steht dann die praktische Erprobung des Wissens im Vordergrund. Im Klinikalltag können Sie sich alle Mahlzeiten individuell und der Kostform entsprechend zusammenstellen. Diätassistenten und erfahrene Buffetservicekräfte unterstützen Sie gerne während der Mahlzeiten, sei es bei fachlichen Fragen oder aufgrund möglicherweise gegebener Bewegungseinschränkungen. Als Sonderkostformen werden angeboten Vollkost, vegetarische Kost, energiedefinierte Diäten, eiweiß- / elektrolytdefinierte Kost, gastroenterologische Kostformen / Sonderkostformen sowie kulturell oder religiös definierte Kostformen. Richtlinien der DGE, DGEM werden umgesetzt, RAL-Zertifizierung.
Sprachtherapie
Neurologisch bedingte Störungen der Sprache (Aphasie), des Sprechens (Dysarthrie, Sprechapraxie), des Schluckens (Dysphagie) sowie Stimmstörungen (Dysphonie) führen zu vielfältigen Beeinträchtigungen im Alltag. Sprachtherapeutische Trainingsansätze und Kompensationsstrategien zielen darauf ab, eine größtmögliche alltagsbezogene Kommunikationsfähigkeit wiederherzustellen, ggfs. auch unter Einbindung Ihrer Bezugspersonen, falls gewünscht.
Schlucktherapie
Ausgangspunkt der Behandlung ist eine umfassende Untersuchung der Schluckstörung (ggfs. endoskopisch). Training der Schluckfunktionen, das Erlernen von Kompensationsstrategien und Anpassung der Ernährung an die spezifischen Erfordernisse. Umsetzung in einem interdisziplinären Team aus Ärzten, Logopäden, Ernährungsberatern und Pflegekräften.
Sozialmedizinische Beratung
Zeitnah zur Aufnahme erfolgt eine detaillierte Befragung des Patienten zum beruflichen Werdegang sowie zu konkreten Arbeitsplatzanforderungen, um sozialmedizinische Problemfälle frühzeitig zu identifizieren und Therapiemaßnahmen auf berufliche Bedarfe fokussieren zu können. Die Ergebnisse der sozialmedizinischen Diagnostik gehen handlungsleitend in die Therapieplanung ein.
Sturzprophylaxe
Ihre Sicherheit während des Aufenthaltes liegt uns am Herzen. Um Sie im Hinblick auf Ihr Sturzrisiko individuell beraten und schulen zu können, setzen wir langjährig erprobte Assessments ein. Diese Assessments sind Einschätzungs-Skalen, die von besonders erfahrenen und geschulten Mitarbeitern zu Beginn Ihres Aufenthaltes angewandt werden. Sie erhalten ausführliche Information und Beratung zu Ihrem persönlichen Sturzrisiko, auf Wunsch beziehen wir Ihre Angehörigen/ Bezugspersonen mit ein. Es erfolgt eine spezielle Patientenschulung (z.B. Sturzseminar) und wir machen Sie mit den entsprechenden Fachinformationen vertraut. Gleichgewichtstraining, Gangsicherheitstraining und gezielter Muskelaufbau bilden hier funktionelle Schwerpunkte. Wir erarbeiten mit Ihnen einfache Übungen für das selbständige Training - auch zu Hause. Eine Beratung und Schulung hinsichtlich hilfreicher/ benötigter Hilfsmittel und eine Checklist zur Klärung häuslicher Risiken runden das Angebot ab.
Angehörigenberatung
In Rücksprache mit Ihnen als Patient beziehen wir bei Bedarf und falls gewünscht Ihre Angehörigen/ Bezugspersonen in die Rehabilitationsmaßnahme ein, dies kann durch Arzt, Therapeut, Pflege oder die Sozialberatung initiiert werden. . Es besteht dann auch für diese die Möglichkeit zur Teilnahme an Einzeltherapien und Seminaren (z.B. Angehörigenseminar Schlaganfall).
Wundmanagement
Bei Wundheilungsstörungen (z.B. Dekubitus) erfolgt ein professionelles Wundmanagement durch ein interdisziplinäres Team aus Arzt, Pflegekraft und Wundmanager. Dabei kommen pc-gestützte Dokumentationsverfahren zur Anwendung.
Nachsorgemanagement
Besteht bei Entlassung absehbar ein konkreter pflegerischer Versorgungsbedarf, analysieren wir im Rahmen der Nachsorgeplanung den individuellen Hilfsbedarf, konkretisieren diesen und unterstützen ggfs. die Einleitung notwendiger Maßnahmen. Erforderliche Hilfsmittel werden erprobt und verordnet. Wir sorgen uns in enger Kooperation mit dem Sanitätshaus Ihrer Wahl um die Verfügbarkeit der Hilfsmittel zum Entlassungszeitpunkt. Wenn von Ihnen gewünscht, beziehen wir Ihr unmittelbares soziales Umfeld (Angehörige, Bezugspersonen) dabei ein, soweit möglich.

Ärztlich-psychologisches Personal

Oberarzt/-ärztin
Geriatrie, FA Neurologie
Stationsarzt/-ärztin
Langjährige Erfahrung in der neurologischen (Phase B, C und D) und geriatrischen Rehabilitation
Assistenzarzt/-ärztin
Psychologe/-in
Klinischer Psychologe
Psychologe/-in im Praktikum
Psychologischer Psychotherapeut/-in
Neuropsychologe
Informationen zum Personal

Das ärztliche und psychologische Personal legt zu Beginn der Reha - gemeinsam mit den Patienten - konkrete Ziele und den Therapieplan fest. Während der Reha erfolgt die regelmäßige Betreuung der Patienten. Zur Abschlussuntersuchung wird überprüft, ob die Therapieziele erreicht werden konnten. Erfahren Sie hier, welches ärztliche und psychologische Personal in der Neurologie tätig ist.

Geriatrie

Patienten pro Jahr:
insgesamt: 459
stationär: 459
ambulant: 0
Medizinische Behandlungsschwerpunkte
Versorgungsschwerpunkt Erläuterung
Rehabilitation bei multimorbiden Patienten mit komplexen Erkrankungsmustern Hier werden auf der Grundlage geriatrischer Assessments-interdisziplinäre Behandlungsangebote für Patienten im höheren Lebensalter mit mehreren gleichzeitig behandlungsbedürftigen Erkrankungen vorgehalten.
Rehabilitation bei multimorbiden Patienten mit komplexen internistischen Problemstellungen Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, peripher- arterielle Verschlusskrankheit etc. erfordern eine sorgfältige ärztliche Betreuung einschließlich einer medikamentösen Einstellung und Kontrolle der Einnahme.
Rehabilitation bei Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit und der Motorik Nach Knochenbrüchen (Fraktur), Amputationen, Gelenkersatzoperationen (Endoprothesen) ist die Mobilität und Gehfähigkeit häufig eingeschränkt, oft kommt es zu Stürzen, die Angst davor begrenzt den Aktionsradius. Information und Beratung der Patienten und Angehörigen bzgl. bestehender Sturzrisiken – Mobilitätstraining und Sturzprophylaxe stehen dann im Mittelpunkt (Schwerpunkt „Sichere Mobilität“) .
Rehabilitation bei Einschränkungen der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme (Schluckstörungen) Neurologische Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, Parkinson etc.) gehen häufig mit Schluckstörungen einher. Ausgangspunkt der Behandlung ist eine umfassende Untersuchung der Schluckstörung (ggfs. endoskopisch). Training der Schluckfunktionen, das Erlernen von Kompensationsstrategien und Anpassung der Ernährung an die spezifischen Erfordernisse. Umsetzung in einem interdisziplinären Team aus Ärzten, Logopäden, Ernährungsberatern und Pflegekräften. Sorgfältig gestaltete Pläne und Kontrollen der Pflege sichern eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und verhindern eine „Austrocknung“ (Schwerpunkt „Sichere Ernährung“).
Rehabilitation bei Problemen mit Kontinenz und Stuhlgang Bei Kontinenzproblemen von Blase und Darm erfolgt ein individuell angepasstes Kontinenztraining und ggfs. Beratung zu Hilfsmitteln (Kontinenzartikeln).
Sozialmedizinische Betreuung (Nachsorgemanagement) Beratung und Koordination hinsichtlich der häuslichen und sozialen Lebenssituation unter Einbezug der Angehörigen und ggfs. involvierten weiteren Institutionen.
Erkennen und alltagsbezogene Bewertung von Hirnleistungsstörungen Screening alltagsrelevanter Hirnleistungsstörungen auf Basis von Verhaltensbeobachtungen im klinischen Kontext und testpsychologischer Untersuchungen – nachfolgend defizitbezogenes Training der Aktivitäten des täglichen Lebens. Patienten mit fremd- oder selbstaggressivem Verhalten oder Weglaufgefährdung können nicht aufgenommen werden (Schwerpunkt „Sichere Orientierung“).
Patienten­sicherheit
79%
Ø 79% / Max: 100%
Patienten­zufriedenheit
84%
Ø 78% / Max: 84%
Organisation­squalität
87%
Ø 91% / Max: 100%
Ergebnisindikatoren
Kritische Ereignisse mit Patienten werden in Fallkonferenzen besprochen
Ø 83% / Max: 100%
Personalschulungen zu Händedesinfektion
Ø 89% / Max: 100%

Maßnahmen zur Sturzprävention
Ø 76% / Max: 100%

Maßnahmen zur Dekubitusprävention
Ø 91% / Max: 100%


Fehlervermeidung bei der Abgabe von Medikamenten
Ø 92% / Max: 100%
Beschwerdemanagement ist etabliert
Ø 92% / Max: 100%


Umgang mit multiresistenten Keimen (MRSA)
Ø 92% / Max: 100%
Umgang mit Noro-Viren
Ø 92% / Max: 100%


Präventionsmaßnahmen bei Patienten mit Weglauftendenz
Ø 85% / Max: 100%

Umgang mit medizinischen Notfällen
Ø 89% / Max: 100%

Umgang mit nichtmedizinischen Notfällen
Ø 83% / Max: 100%
Maßnahmen zum Risikomanagement
Ø 44% / Max: 100%



Maßnahmen zur Selbsthilfefreundlichkeit
Ø 23% / Max: 100%
Wie beurteilen Sie die medizinische Betreuung durch die Ärzte?
Ø 76% / Max: 84%
Wurden Sie durch die Ärzte gut informiert?
Ø 75% / Max: 84%

Wie war der persönliche Umgang der Ärzte mit Ihnen?
Ø 80% / Max: 89%

Wie beurteilen Sie die medizinisch/therapeutische Betreuung durch die Therapeuten?
Ø 84% / Max: 89%


Wurden Sie durch die Therapeuten gut informiert?
Ø 82% / Max: 86%
Wie war der persönliche Umgang der Therapeuten mit Ihnen?
Ø 87% / Max: 92%


Wie beurteilen Sie die fachliche Betreuung durch das Pflegepersonal?
Ø 80% / Max: 86%
Wurden Sie durch das Pflegepersonal gut informiert?
Ø 77% / Max: 82%


Wie war der persönliche Umgang des Pflegepersonals mit Ihnen?
Ø 82% / Max: 88%

War das Personal erreichbar, wenn Sie jemanden sprechen wollten?
Ø 77% / Max: 83%

Waren Sie mit dem Therapieablauf zufrieden?
Ø 76% / Max: 82%
Waren Sie mit Angeboten, Schulungen und Seminaren zufrieden?
Ø 71% / Max: 78%



Wurden Sie auf die Entlassung umfassend vorbereitet?
Ø 69% / Max: 75%
Waren Sie mit dem Essen zufrieden?
Ø 79% / Max: 90%

Wie empfanden Sie die Sauberkeit in der Rehaklinik allgemein?
Ø 82% / Max: 92%

Wie empfanden Sie die Unterbringung in der Rehaklinik allgemein?
Ø 78% / Max: 87%


Wie beurteilen Sie den Behandlungserfolg?
Ø 72% / Max: 77%
Würden Sie die Rehaklinik Ihren Freunden und Bekannten weiterempfehlen?
Ø 79% / Max: 88%
Ärztliche Erstuntersuchung nach Aufnahme
Ø 92% / Max: 100%
Einzelvisiten durch Fachärzte und gesetzliches Entlassmanagement
Ø 92% / Max: 100%

Individuelle Diagnostik
Ø 92% / Max: 100%

Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung durch Fachärzte
Ø 85% / Max: 100%


Patientenschulungen zur Krankheit und Risikofaktoren
Ø 92% / Max: 100%
Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Ø 92% / Max: 100%


Umgang mit Patientenakten
Ø 92% / Max: 100%
Festlegung von Rehabilitationszielen
Ø 92% / Max: 100%

Therapeutische Behandlungsmöglichkeiten

Sport- und Bewegungstherapie
Auf der Basis individueller Befundung werden gemeinsam mit Ihnen Therapie- und Trainingsziele verabredet und spezifische Behandlungsangebote erarbeitet. Diese beinhalten Medizinische Trainingstherapie (MTT/MAT), Koordinations- / Balancetraining, Ausdauertraining (Ergometer-Training), Funktionsgymnastik (z.B. Standgruppe, Gangschulung, Terraintraining, Beckenbodentraining und Atemtherapie. Einzel- und Gruppentherapien sind inhaltlich an die Leistungsfähigkeit und Problemstellungen geriatrischer Patienten angepasst.
Physiotherapie
Fachkompetente Therapeuten wählen die für Sie wirksamen Behandlungsoptionen aus, orientiert an Ihrem Leistungsvermögen. Hierzu gehören Neurophysiologische Behandlungsmethoden (z.B. Bobath, PNF, Vojta, Affolter, E-Technik) in Einzel- und Gruppentherapie, Manuelle Therapie (z.B. Maitland), apparativ gestütztes Bewegungstraining, spannungsregulierende Muskelstimulation (Spastik hemmend/ Muskel aktivierend), ostheopatische Behandlungstechniken (z.B. craniosacrale Therapie, myofaciale Techniken) oder Amputationsmanagement.
Information, Motivation, Schulung
Wir unterstützen Sie und Ihre Angehörigen informativ und beratend bei der Krankheitsbewältigung und Krankheitsverarbeitung. Unser Anliegen ist es, Ihnen Impulse für eine mögliche Änderung Ihres Lebensstils zu geben und sie zur Selbsthilfe zu befähigen. Die Schulungs- und Seminarangebote geben Ihnen einen Überblick zu indikationsspezifischen Erkrankungen sowie Behandlungsmöglichkeiten und Bewältigungsstrategien.
Klinische Sozialarbeit, Sozialtherapie
Die Reha- und Sozialberatung erörtert mit Ihnen und Ihren Angehörigen die Notwendigkeit von Anpassungsmaßnahmen, die nach der Rehabilitation im häuslichen bzw. sozialem Umfeld erforderlich werden können und unterstützt Sie bei deren Initiierung. Im Rahmen fachlich geleiteter Informationsforen erhalten Sie Information bzgl. praktischer Hilfen im Umgang mit Behörden, dem Schwerbehindertenrecht, steuerlichen Vergünstigungen sowie zu Pflege- und Haushaltsfragen. Bei besonderen sozialen oder finanziellen Problemlagen erhalten Sie im persönlichen Gespräch eine weitergehende Beratung.
Ergotherapie, Arbeitstherapie und andere funktionelle Therapie
Ergotherapeutische Behandlungs- und Trainingsangebote stellen die spezifischen alltagsbezogenen Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) in den Vordergrund. Ein Wasch- und Anziehtraining kann ebenso Schwerpunkt bilden wie ein Esstraining oder die Versorgung mit Hilfsmitteln (Umgang mit Hilfsmitteln-und Prothesennutzung, Schienenbau), Mobilitätstraining, ADL-Training, Schreibtraining, Haushaltstraining, Spiegeltherapie nach Taub und Sensibilitätstraining.
Klinische Psychologie, Neuropsychologie
Diagnostische Maßnahmen und Trainingsansätze in der klinischen Neuropsychologie zielen darauf ab, Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit (als Folge eines Schlaganfalls, Schädelhirntraumas oder anderer Hirnverletzungen), z.B Lern- und Gedächtniseinbußen, Konzentrationsprobleme, Schwierigkeiten in der Alltagsplanung durch maßgeschneiderte Trainings zu mindern bzw. zu kompensieren. Entspannungsmethoden und psychotherapeutischen Gesprächselementen kommt eine unterstützende Rolle in der Krankheitsverarbeitung zu. Bei visuellen Wahrnehmungsstörungen (Gesichtsfelddefekten/ Hemianopsie, visuellem Neglect) können pc-gestützte Explorations- und Lesetrainings zur Anwendung kommen (Gesichtsfeldtraining). Stehen neuropsychologische Interventionen eine zentrale Rolle im Rahmen der stationären Rehabilitation, wird hier auch der Einbezug der Angehörigen koordiniert.
Psychotherapie
Die Angebote der Klinischen Psychologie umfassen Informations- und Gesprächsangebote im Rahmen der Krankheitsverarbeitung und Krisenintervention.
Reha-Pflege
Wir orientieren uns bei der Festlegung der Pflegeziele am Pflegemodell der Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des täglichen Lebens (vorhandene Fähigkeiten fördern, verlorene Fähigkeiten wiedererlangen). Die Reha-Pflege übernimmt unterstützend-koordinierende Funktion im Ablauf der Rehabilitationsmaßnahme. Sie übernimmt wichtige Aufgaben bei der Unterstützung der Wiederherstellung der Fähigkeiten des Rehabilitanden im ADL-Bereich z.B. die Schulung bei und Hilfestellung für die sichere Anwendung von Hilfsmitteln, Schulung der selbständigen Kontrolle der Vitalwerte, wie Blutdruck, Puls, Blutzucker. Im Rahmen der Überleitungspflege kümmern wir uns darum, dass Sie auch nach der Reha gut versorgt sind.
Physikalische Therapie
In enger Zusammenarbeit mit der Physio- und Ergotherapie kommen ausgewählte hydro-balneologische Therapieformen, Massage (z.B. Reflexzonenmassage, Colon- und Bindegewebsmassage), Lymphdrainage und elektrotherapeutische Interventionen zur Anwendung.
Rekreationstherapie
Rekreationstherapie nutzt Ihre Ressourcen und bietet die Möglichkeit, diese in Freizeitaktivitäten umzusetzen, die Sie zu Hause weiterführen können. Hierzu gehören Therapeutisches Wandern, Schwimmen und Gestaltungsgruppen.
Ernährung
Im Rahmen der Ernährungsberatung erhalten Sie umfassende Informationen zum Thema gesunder Ernährung und Diätetik (z.B. bei Diabetes, Übergewicht, erhöhten Blutfettwerten, Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien). Im Klinikalltag können Sie sich alle Mahlzeiten individuell und der Kostform entsprechend zusammenstellen. Diätassistenten und erfahrene Buffetservicekräfte unterstützen Sie gerne während der Mahlzeiten, sei es bei fachlichen Fragen oder aufgrund möglicherweise gegebener Bewegungseinschränkungen. Als Sonderkostformen werden angeboten Vollkost, vegetarische Kost, energiedefinierte Diäten, eiweiß- / elektrolytdefinierte Kost, gastroenterologische Kostformen / Sonderkostformen sowie kulturell oder religiös definierte Kostformen. Richtlinien der DGE, DGEM werden umgesetzt, RAL-Zertifizierung.
Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen
Ausgangspunkt der Behandlung ist eine umfassende Untersuchung der Schluckstörung (ggfs. endoskopisch). Training der Schluckfunktionen, das Erlernen von Kompensationsstrategien und Anpassung der Ernährung an die spezifischen Erfordernisse. Umsetzung in einem interdisziplinären Team aus Ärzten, Logopäden, Ernährungsberatern und Pflegekräften.
Angehörigenberatung
In Rücksprache mit Ihnen als Patient beziehen wir bei Bedarf und falls gewünscht Ihre Angehörigen/ Bezugspersonen in die Rehabilitationsmaßnahme ein, dies kann durch Arzt, Therapeut, Pflege oder die Sozialberatung initiiert werden. Es besteht dann auch für diese die Möglichkeit zur Teilnahme an Einzeltherapien.
Nachsorgemanagement
Besteht bei Entlassung absehbar ein konkreter pflegerischer Versorgungsbedarf, analysieren wir im Rahmen der Nachsorgeplanung den individuellen Hilfsbedarf, konkretisieren diesen und unterstützen ggfs. die Einleitung notwendiger Maßnahmen. Erforderliche Hilfsmittel werden erprobt und verordnet. Wir sorgen uns in enger Kooperation mit dem Sanitätshaus Ihrer Wahl um die Verfügbarkeit der Hilfsmittel zum Entlassungszeitpunkt. Wenn von Ihnen gewünscht, beziehen wir Ihr unmittelbares soziales Umfeld (Angehörige, Bezugspersonen) dabei ein, soweit möglich.
Sprachtherapie
Neurologisch bedingte Störungen der Sprache (Aphasie), des Sprechens (Dysarthrie, Sprechapraxie), des Schluckens (Dysphagie) sowie Stimmstörungen (Dysphonie) führen zu vielfältigen Beeinträchtigungen im Alltag. Sprachtherapeutische Trainingsansätze und Kompensationsstrategien zielen darauf ab, eine größtmögliche alltagsbezogene Kommunikationsfähigkeit wiederherzustellen, ggfs. auch unter Einbindung Ihrer Bezugspersonen, falls gewünscht.
Sturzprophylaxe
Ihre Sicherheit während des Aufenthaltes liegt uns am Herzen. Um Sie im Hinblick auf Ihr Sturzrisiko individuell beraten und schulen zu können, setzen wir langjährig erprobte Assessments ein. Diese Assessments sind Einschätzungs-Skalen, die von besonders erfahrenen und geschulten Mitarbeitern zu Beginn Ihres Aufenthaltes angewandt werden. Sie erhalten ausführliche Information und Beratung zu Ihrem persönlichen Sturzrisiko, auf Wunsch beziehen wir Ihre Angehörigen/ Bezugspersonen mit ein. Es erfolgt eine spezielle Patientenschulung (z.B. Sturzseminar) und wir machen Sie mit den entsprechenden Fachinformationen vertraut. Gleichgewichtstraining, Gangsicherheitstraining und gezielter Muskelaufbau bilden hier funktionelle Schwerpunkte. Wir erarbeiten mit Ihnen einfache Übungen für das selbständige Training - auch zu Hause. Eine Beratung und Schulung hinsichtlich hilfreicher/ benötigter Hilfsmittel und eine Checklist zur Klärung häuslicher Risiken runden das Angebot ab.

Ärztlich-psychologisches Personal

Oberarzt/-ärztin
Innere Medizin, FA Neurologie
Funktionsarzt/-ärztin
Stationsarzt/-ärztin
Assistenzarzt/-ärztin
Psychologe/-in
Psychologe/-in im Praktikum
Neuropsychologe
Informationen zum Personal

Das ärztliche und psychologische Personal legt zu Beginn der Reha - gemeinsam mit den Patienten - konkrete Ziele und den Therapieplan fest. Während der Reha erfolgt die regelmäßige Betreuung der Patienten. Zur Abschlussuntersuchung wird überprüft, ob die Therapieziele erreicht werden konnten. Erfahren Sie hier, welches ärztliche und psychologische Personal in der Geriatrie tätig ist.

Urologie / Onkologie

Patienten pro Jahr:
insgesamt: 120
stationär: 120
ambulant: 0
Medizinische Behandlungsschwerpunkte
Versorgungsschwerpunkt Erläuterung
Reha nach operativen urologischen Eingriffen Kontinenztraining, ggf. Versorgung mit und Schulung an Hilfsmitteln
Behandlung der verschiedenen Formen der Urininkontinenz und von Blasenfunktionsstörungen In enger Zusammenarbeit der neurologischen und urologischen Fachabteilungen im Haus wird ein differenziertes fachübergreifendes Konzept funktioneller und medikamentöser Therapien bei unterschiedlichen Blasenentleerungsstörungen vorgehalten.
Behandlung der erektilen Dysfunktion insbesondere nach Eingriffen an der Prostata
Behandlungs­qualität
79%
Ø 62% / Max: 72%
Patienten­sicherheit
76%
Ø 58% / Max: 96%
Patienten­zufriedenheit
84%
Ø 68% / Max: 84%
Organisation­squalität
95%
Ø 66% / Max: 100%
Subjektiver Behandlungserfolg
Verbesserung Gesundheitszustand
Ø 74% / Max: 83%
Verbesserung psychosomatischer Beschwerden
Ø 65% / Max: 67%

Verbesserung der Leistungsfähigkeit
Ø 62% / Max: 71%

Verbesserung des gesundheitsförderlichen Verhaltens
Ø 59% / Max: 64%


Verbesserung der körperlichen Beschwerden
Ø 53% / Max: 61%
Rehaerfolg insgesamt
Ø 82% / Max: 83%


Qualitätspunkte subj. Behandlungserfolg (adj)
Ø 65% / Max: 75%
Kritische Ereignisse mit Patienten werden in Fallkonferenzen besprochen
Ø 76% / Max: 100%
Personalschulungen zu Händedesinfektion
Ø 66% / Max: 100%

Maßnahmen zur Sturzprävention
Ø 57% / Max: 100%

Fehlervermeidung bei der Abgabe von Medikamenten
Ø 66% / Max: 100%


Beschwerdemanagement ist etabliert
Ø 66% / Max: 100%
Umgang mit multiresistenten Keimen (MRSA)
Ø 66% / Max: 100%


Umgang mit Noro-Viren
Ø 66% / Max: 100%
Umgang mit medizinischen Notfällen
Ø 66% / Max: 100%


Umgang mit nichtmedizinischen Notfällen
Ø 55% / Max: 100%

Maßnahmen zum Risikomanagement
Ø 33% / Max: 100%

Maßnahmen zur Selbsthilfefreundlichkeit
Ø 22% / Max: 66%
Wie beurteilen Sie die medizinische Betreuung durch die Ärzte?
Ø 40% / Max: 81%
Wurden Sie durch die Ärzte gut informiert?
Ø 63% / Max: 82%

Wie war der persönliche Umgang der Ärzte mit Ihnen?
Ø 46% / Max: 100%

Wie beurteilen Sie die medizinisch/therapeutische Betreuung durch die Therapeuten?
Ø 61% / Max: 100%


Wurden Sie durch die Therapeuten gut informiert?
Ø 60% / Max: 100%
Wie war der persönliche Umgang der Therapeuten mit Ihnen?
Ø 64% / Max: 100%


Wie beurteilen Sie die fachliche Betreuung durch das Pflegepersonal?
Ø 40% / Max: 86%
Wurden Sie durch das Pflegepersonal gut informiert?
Ø 30% / Max: 82%


Wie war der persönliche Umgang des Pflegepersonals mit Ihnen?
Ø 75% / Max: 100%

War das Personal erreichbar, wenn Sie jemanden sprechen wollten?
Ø 35% / Max: 82%

Waren Sie mit dem Therapieablauf zufrieden?
Ø 29% / Max: 82%
Waren Sie mit Angeboten, Schulungen und Seminaren zufrieden?
Ø 63% / Max: 100%



Wurden Sie auf die Entlassung umfassend vorbereitet?
Ø 40% / Max: 75%
Waren Sie mit dem Essen zufrieden?
Ø 40% / Max: 90%

Wie empfanden Sie die Sauberkeit in der Rehaklinik allgemein?
Ø 29% / Max: 92%

Wie empfanden Sie die Unterbringung in der Rehaklinik allgemein?
Ø 46% / Max: 87%


Wie beurteilen Sie den Behandlungserfolg?
Ø 17% / Max: 76%
Würden Sie die Rehaklinik Ihren Freunden und Bekannten weiterempfehlen?
Ø 29% / Max: 84%
Ärztliche Erstuntersuchung nach Aufnahme
Ø 77% / Max: 100%
Einzelvisiten durch Fachärzte und gesetzliches Entlassmanagement
Ø 66% / Max: 100%

Individuelle Diagnostik
Ø 66% / Max: 100%

Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung durch Fachärzte
Ø 53% / Max: 100%


Patientenschulungen zur Krankheit und Risikofaktoren
Ø 66% / Max: 100%
Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Ø 66% / Max: 100%


Umgang mit Patientenakten
Ø 66% / Max: 100%
Festlegung von Rehabilitationszielen
Ø 66% / Max: 100%

Therapeutische Behandlungsmöglichkeiten

Sport- und Bewegungstherapie
Auf der Basis individueller Befundung werden gemeinsam mit Ihnen Therapie- und Trainingsziele verabredet und spezifische Behandlungsangebote erarbeitet. Diese beinhalten Beckenbodentherapie, Medizinische Trainingstherapie (MTT/MAT), Koordinations- / Balancetrainining, Therapeutisches Wandern, Entspannungstherapie, Rückenschule, Beckenbodentraining, Atemtherapie, Verhaltenstraining im Alltag und Beruf
Physiotherapie
Fachkompetente Therapeuten wählen die für Sie wirksamen Behandlungsoptionen aus, orientiert an Ihrem Leistungsvermögen. Hierzu gehören beckenbodenspezifische Behandlungsmethoden in Einzel- und Gruppentherapie, Manuelle Therapie, apparativ gestütztes Bewegungstraining, Entspannungstherapie, spannungsregulierende Muskelstimulation, ostheopatische Behandlungstechniken (z.B. craniosacrale Therapie, myofasciale Techniken) und Hilfsmittelberatung zu apparativer Kontinenztherapie
Information, Motivation, Schulung
Wir unterstützen Sie informativ und beratend bei der Krankheitsbewältigung und Krankheitsverarbeitung. Unser Anliegen ist es, Ihnen Impulse für eine mögliche Änderung Ihres Lebensstils zu geben und sie zur Selbsthilfe zu befähigen. Die Schulungs- und Seminarangebote geben Ihnen einen Überblick zu indikationsspezifischen Erkrankungen sowie Behandlungsmöglichkeiten und Bewältigungsstrategien. Hierzu gehören Informationen über die typischen Risiken und ihre potentiellen Folgen, Sexualfunktionsstörungen und Alltagstraining. Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch bieten umfassende Diskussionsmöglichkeiten
Klinische Sozialarbeit, Sozialtherapie
Die Reha- und Sozialberatung erörtert mit Ihnen die Notwendigkeit von Anpassungsmaßnahmen, die nach der Rehabilitation im beruflichen, häuslichen bzw.. sozialen Umfeld erforderlich werden können und unterstützt Sie bei deren Initiierung. Im Rahmen fachlich geleiteter Informationsforen erhalten Sie Information bzgl. praktischer Hilfen im Umgang mit Behörden, dem Kündigungsschutz, steuerlichen Vergünstigungen, der Sozialversicherung. Bei besonderen beruflichen, sozialen oder finanziellen Problemlagen erhalten Sie im persönlichen Gespräch eine weitergehende Beratung
Ergotherapie, Arbeitstherapie und andere funktionelle Therapie
Ergotherapeutische Behandlungs- und Trainingsangebote stellen die spezifischen alltagsbezogenen Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) wie auch berufsbezogene Fragestellungen in den Vordergrund, z.B. im Rahmen eines Arbeitsplatztraining
Klinische Psychologie, Neuropsychologie
Die Angebote der Klinischen Psychologie umfassen Informations- und Gesprächsangebote im Rahmen der Krankheitsverarbeitung. Es werden mögliche therapeutische Handlungswege aufgezeigt, Nachbehandlungsoptionen erörtert und bei Bedarf empfohlen. Gruppenangebote zu Stressmanagement (Entspannungstraining, nach Feldenkrais, Progressive Muskelrelaxation (PMR), Autogenes Training) werden ggfs. ergänzt durch einzeltherapeutische Gesprächsangebote und Kriseninterventionen
Reha-Pflege
Wir orientieren uns bei der Festlegung der Pflegeziele am Pflegemodell der Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des täglichen Lebens (vorhandene Fähigkeiten fördern, verlorene Fähigkeiten wiedererlangen).
Physikalische Therapie
In enger Zusammenarbeit mit der Physio- und Sporttherapie kommen ausgewählte hydro-balneologische Therapieformen, Massage (z.B. Reflexzonenmassage, Colon- und Bindegewebsmassage), Lymphdrainage und elektrotherapeutische Interventionen zur Anwendung
Rekreationstherapie
Rekreationstherapie nutzt Ihre Ressourcen und bietet die Möglichkeit, diese in Freizeitaktivitäten umzusetzen, die Sie zu Hause weiterführen können. Hierzu gehören Therapeutisches Wandern, Nordic Walking, Schwimmen, Stretch und Relax und Entspannungstechniken.
Ernährung
Im Rahmen der Ernährungsberatung erhalten Sie umfassende Informationen zum Thema gesunder Ernährung und Diätetik (z.B. bei Diabetes, Übergewicht, erhöhten Blutfettwerten, Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien). Hierzu gehört eine Buffetschulung ebenso wie die ernährungsphysiologische Einzel- und Gruppenberatung. In der Lehrküche steht dann die praktische Erprobung des Wissens im Vordergrund. Im Klinikalltag können Sie sich alle Mahlzeiten individuell und der Kostform entsprechend zusammenstellen. Diätassistenten, und erfahrene Buffetservicekräfte unterstützen Sie gerne während der Mahlzeiten. Als Sonderkostformen werden angeboten Vollkost, vegetarische Kost, energiedefinierte Diäten, eiweiß- / elektrolytdefinierte Kost, gastroenterologische Kostformen / Sonderkostformen sowie kulturell oder religiös definierte Kostformen. Richtlinien der DGE, DGEM werden umgesetzt, RAL-Zertifizierung
Kontinenztraining
Wundmanagement
Bei Wundheilungsstörungen erfolgt ein professionelles Wundmanagement durch ein interdisziplinäres Team aus Arzt, Pflegekraft und Wundmanager. Dabei kommen pc-gestützte Dokumentationsverfahren zur Anwendung
Sozialmedizinische Beratung
Zeitnah zur Aufnahme erfolgt eine detaillierte Befragung des Patienten zum beruflichen Werdegang sowie zu konkreten Arbeitsplatzanforderungen, um sozialmedizinische Problemfälle frühzeitig zu identifizieren und Therapiemaßnahmen auf berufliche Bedarfe fokussieren zu können. Die Ergebnisse der sozialmedizinischen Diagnostik gehen handlungsleitend in die Therapieplanung ein

Ärztlich-psychologisches Personal

Funktionsarzt/-ärztin
FA Urologie
Stationsarzt/-ärztin
Psychologe/-in
Psychologe/-in im Praktikum
Psychologischer Psychotherapeut/-in
Informationen zum Personal

Das ärztliche und psychologische Personal legt zu Beginn der Reha - gemeinsam mit den Patienten - konkrete Ziele und den Therapieplan fest. Während der Reha erfolgt die regelmäßige Betreuung der Patienten. Zur Abschlussuntersuchung wird überprüft, ob die Therapieziele erreicht werden konnten. Erfahren Sie hier, welches ärztliche und psychologische Personal in der Urologie / Onkologie tätig ist.