Schlaganfallversorgung muss schnell gehen - auch in Pandemiezeiten

Der 10. Mai ist Tag gegen den Schlaganfall – Auch in Corona-Zeiten kann eine Behandlung nicht warten. Während Apps in der Prävention helfen können, ist besonders die schnelle Akutversorgung im Krankenhaus und in der Reha-Nachsorge relevant.

Die Digitalisierung ist ein zentrales Thema in der Schlaganfall-Versorgung. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat für das aktuelle Jahr das Motto »Die digitalen Helfer kommen« ausgelobt. Verschiedene Apps leisten im Notfall bereits Unterstützung und helfen, die Symptome richtig zu deuten und die notwendigen Maßnahmen einzuleiten. Sie unterstüzten Menschen aber auch in gesunder Lebensweise und tragen dazu bei, wesentliche Risikofaktoren zu verringern und somit das Risiko für einen Schlaganfall zu senken.

Ziel des Tags gegen den Schlaganfall ist es, Aufmerksamkeit auf alle Themen rund um einen Schlaganfall zu lenken – von der Sensibilisierung für die Symptome bis hin zur effektiven Prävention. Denn ein Großteil der Schlaganfälle ließe sich vermeiden, bevor es überhaupt zum Ernstfall kommt. Besonders wichtig ist, dass Menschen bei aller Sorge und Verunsicherung in Bezug auf COVID-19 und die Corona Pandemie dennoch schnell zum Hörer greifen und im Ernstfall handeln. Die schnelle Behandlung in einem Krankenhaus ist im Falle eines Schlaganfalls überlebenswichtig. Von ebenso großer Bedeutung ist eine anschließende Weiterbehandlung in einer Rehaklinik für einen positiven Genesungsverlauf und den Erhalt der Selbstständigkeit.

"Wir haben pandemiebedingte Umstrukturierungen vorgenommen, die es uns möglich machen, sowohl COVID-19-Patienten zu behandeln, als auch die regulären Behandlungen fortzuführen. Die Isolierstation ist räumlich vom Reha-Zentrum strikt getrennt und weist sogar separate Zugangswege auf. Dies bietet – zusätzlich zu allen anderen strengen Hygienemaßnahmen, versteht sich – unseren Gästen und Mitarbeitern Schutz."

Stephan Rubenbauer, Geschäftsleiter des Passauer Wolf Bad Griesbach

Die meisten Kliniken haben für die Behanldung von Patienten unter den besonderenn Coronabedingungen einen ausgefeilten Plan aufgestellt, der die Behandlung sowohl von regulären Rehafällen als auch von solchen mit einer akuten COVID-19 Infektion erlaubt. Der Infektionsschutz hat dabei natürlich oberste Priorität. Der Passauer Wolf macht in einer Pressemitteilung auf den Tag des Schlaganfalls und die in den angeschlossenen Kliniken getroffenen Maßnahmen aufmerksam.

10.05.2020

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