MediClin Kraichgau-Klinik

Fritz-Hagner Promenade 15, 74906 Bad Rappenau

88%

Die MediClin Kraichgau-Klinik in Bad Rappenau lebt von ihren motivierten und hocherfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Unsere Behandlungsschwerpunkte sind die Rehabilitation nach Brustkrebs, Erkrankungen des Blutes (Lymphome, Leukämie, Myelom), urologischen Krebserkrankungen und Tumoren der Schilddrüse. Mit unserem ganzheitlich-interdisziplinären Ansatz bieten wir auch besondere Kompetenzen in der Schmerz- und Bewegungstherapie, Psychoonkologie und in Naturheilverfahren. Kontinenztraining, Stomaversorgung und nicht zuletzt Sexualberatung vervollständigen das Angebot.

Kontakt:

Telefon: 07264-8020

Fax: 07264-802115

Webseite: www.kraichgau-klinik.de

E-Mail: info.kraichgau-klinik@mediclin.de

Kontaktformular

Ich willige ein, dass Qualitaetskliniken.de meine vorstehend angegebenen personenbezogenen Daten erhebt, verarbeitet und nutzt, insbesondere meine Gesundheitsdaten, und diese Daten zum Zwecke der individuellen Beratung und Kontaktaufnahme an die von mir ausgewählte Rehaklinik übermittelt. Ich bestätige, dass ich die Informationen der Datenschutzerklärung und die Datenschutzerklärung der ausgewählten Rehaklinik zur Kenntnis genommen habe.

Patienten pro Jahr: insgesamt: 2.090 | stationär: 2.077 | ambulant: 13 Letzte Aktualisierung: 30.03.2021
MediClin Kraichgau Klinik Klinikansicht
MediClin Kraichgau Klinik Klinikansicht
MediClin Kraichgau Klinik Klinikansicht
MediClin Kraichgau Klinik Klinikansicht
MediClin Kraichgau Klinik Klinikansicht, 1
MediClin Kraichgau Klinik Außenansicht, 2
MediClin Kraichgau Klinik BiofeedBack, 3
MediClin Kraichgau Klinik Schwimmbad, 4

Übersicht

Informationen zur Qualitätsbewertung

Qualitätskliniken.de hat die MediClin Kraichgau-Klinik in den Bereichen Behandlungsqualität, Patientensicherheit, Patientenzufriedenheit und Organisationsqualität bewertet:

MediClin Kraichgau-Klinik erreicht insgesamt 88 % von möglichen 100 %. Um diesen Wert besser einschätzen zu können ist es wichtig zu wissen, dass die besten Rehakliniken mit maximal 100 % bewertet wurden. Die Ergebnisse im Detail finden Sie weiter unten in den Informationen zur jeweiligen Fachabteilung.

Qualitätskliniken.de bewertet Rehakliniken objektiv, neutral und auf wissenschaftlicher Basis. Wir nutzen offizielle Daten, aktualisieren regelmäßig und befragen Patienten, die wirklich in der Rehaklinik behandelt wurden! Erfahren Sie mehr zur Bewertungsmethodik.

Behandlungs­qualität
78%
Ø 73% / Max: 96%
Patienten­sicherheit
93%
Ø 93% / Max: 100%
Patienten­zufriedenheit
80%
Ø 80% / Max: 96%
Organisations­qualität
100%
Ø 98% / Max: 100%

Zertifikate

Zertifikate und Siegel sollen besondere Leistungen einer Rehaklinik verdeutlichen. Die Vergabe muss daher objektiv und seriös erfolgen. Nicht alle Auszeichnungen erfüllen die hohen Anforderungen von Qualitätskliniken.de. Die hier abgebildeten Zertifikate entsprechen den Kriterien und können relevant für Patienten sein.

Logo IQMP - kompakt Logo DIN EN ISO 9001:2015

Patientenzimmer

Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (WC/Dusche)
Anzahl: 182 (davon 5 behindertengerecht)

Von den 5 barrierefreien Zimmern ist ein Zimmer als Pflegezimmer ausgestattet.

Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (WC/Dusche)
Anzahl: 17 (davon 1 behindertengerecht)

Vorzugsweise Belegung mit Patient und Begleitperson, ansonsten Einzelbelegung

Leistungsangebot pro Kostenträger

  • Ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Individuelle und pauschale Behandlungsangebote
  • Ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
Informationen zu Kostenträgern

Rehabilitationsleistungen werden von unterschiedlichen Kostenträgern bezahlt. Je nach Alter, beruflicher Situation oder Krankheit der Patienten kommen die Krankenkassen, die Rentenversicherung oder andere Träger für die Kosten der Reha auf. Hier erfahren Sie, welcher Kostenträger eine Reha in der MediClin Kraichgau-Klinik bezahlt.

Im Zuge des gesetzlich verankerten Wunsch- und Wahlrechts steht es Ihnen zu, die für Sie beste Klinik selbst auszusuchen.

Sie möchten wissen, ob eine Behandlung in dieser Klinik für Sie möglich ist? Kontaktieren Sie hierzu die MediClin Kraichgau-Klinik unter folgender Telefonnummer: 07264-8020.

Spezielle Angebote

Aufnahme von Angehörigen
Angehörige/ Begleitpersonen können zusammen mit dem Patienten im Doppelzimmer oder im angeschlossenen Gästehaus aufgenommen werden.

Telefon im Zimmer
kostenpflichtig

Für Sehbehinderte geeignet
nach vorheriger Absprache

Rollstuhlfahrergerechter Zugang
Nord- und Südeingang sind ebenerdig und direkt angebunden an die Fahrstühle

Für dialysepflichtige Patienten geeignet
Kooperation mit dem Klinikum am Plattenwald in Heilbronn

TV im Zimmer
kostenpflichtig inklusive Sky

W-LAN im Zimmer
kostenpflichtig

Medizinisch-therapeutisches Personal

Diätassistent/-in
Ernährungsberatung im Bezug auf onkologische Erkrankungen sowie unterschiedliche Stoffwechsellagen
Ergotherapeut/-in
Kunsttherapie
Ausbildung zum Gedächtnistraining
Hirnleistungstraining
Masseur/-in und med. Bademeister/-in
Manuelle Lymphdrainage
Fußreflexzonenmassage
Marnitz-Therapie
Atemtherapie
Physiotherapeut/-in
Manuelle Lymphdrainage
Manuelle Therapie
Beckenbodentraining
Atemtherapie
Krankengymnastik am Gerät (MTT)
Medical-Taping-Conzept
Marnitztherapie
Nordic-Walking Instructor
Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation (PNF)
Mulligan-Conzept
Schlingentisch
Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss
Schmerzphysiotherapie
Sozialpädagoge/-in/Sozialarbeiter/-in
Sportlehrer/-in
Medizinische Trainingstherapie (MTT)
Nordic-Walking Instructor
Rückenschule
Atemtherapie
Yoga
QiGong
Krankenpflegerhelfer/-in
Gesundheits- und Krankenpfleger/-in
Stomapflege
Palliative-Care (Palliativpflege)
Pain-Nurse (Schmerzschwester)
Wund- und Dekubitusmanagment
Pflegedienstleitung
Medizinisch-technischer/-e Assistent/-in für Funktionsdiagnostik
Medizinisch-technischer/-e Laboratoriumsassistent/-in
Informationen zum Personal

Die Betreuung und Versorgung durch qualifiziertes Personal ist für den Erfolg der Reha entscheidend. Hier erfahren Sie, welches medizinisch-therapeutische Personal in der MediClin Kraichgau-Klinik beschäftigt wird.

Fachklinik für onkologische Rehabilitation

  •  Stationär Stationär
  •  Ambulant Ambulant
Patienten pro Jahr:
insgesamt: 1.958
stationär: 1.946
ambulant: 12
Medizinische Behandlungsschwerpunkte
Versorgungsschwerpunkt Erläuterung
Brustkrebs
Krebs der Männlichen Genitalorgane z.B. Prostatakrebs, Hodenkrebs, Seminom und Peniskrebs
Krebs der Niere und der ableitenden Harnwege z.B. Harnleiter, Harnblase, Harnröhre
maligne Systemerkrankungen z.B. Leukämien, Hodgkin-, Non-Hodgkin-Lymphome, Multiple Myelome
Schilddrüsenkrebs
andere onkologische Erkrankungen z.B. Dickdarm-, Bronchial-, Uterus- oder Ovarialkarzinome so wie weitere onkologische Erkrankungen nach Rücksprache und Abklärung
Behandlungs­qualität
78%
Ø 79% / Max: 94%
Patienten­sicherheit
93%
Ø 95% / Max: 100%
Patienten­zufriedenheit
82%
Ø 83% / Max: 90%
Organisations­qualität
100%
Ø 100% / Max: 100%
Verbesserung Gesundheitszustand
Ø 78% / Max: 86%
Verbesserung psychosomatischer Beschwerden
Ø 80% / Max: 90%

Verbesserung der Leistungsfähigkeit
Ø 73% / Max: 84%

Verbesserung des gesundheitsförderlichen Verhaltens
Ø 73% / Max: 87%


Verbesserung der körperlichen Beschwerden
Ø 67% / Max: 77%
Rehaerfolg insgesamt
Ø 85% / Max: 94%
Kritische Ereignisse mit Patienten werden in Fallkonferenzen besprochen
Ø 100% / Max: 100%
Personalschulungen zu Händedesinfektion
Ø 99% / Max: 100%

Maßnahmen zur Sturzprävention
Ø 93% / Max: 100%

Fehlervermeidung bei der Abgabe von Medikamenten
Ø 100% / Max: 100%


Beschwerdemanagement ist etabliert
Ø 100% / Max: 100%
Umgang mit multiresistenten Keimen (MRSA)
Ø 100% / Max: 100%


Umgang mit Noro-Viren
Ø 100% / Max: 100%
Umgang mit medizinischen Notfällen
Ø 98% / Max: 100%


Umgang mit nichtmedizinischen Notfällen
Ø 91% / Max: 100%

Maßnahmen zum Risikomanagement
Ø 88% / Max: 100%

Maßnahmen zur Selbsthilfefreundlichkeit
Ø 77% / Max: 100%
Wie beurteilen Sie die medizinische Betreuung durch die Ärzte?
Ø 82% / Max: 100%
Wurden Sie durch die Ärzte gut informiert?
Ø 82% / Max: 100%

Wie war der persönliche Umgang der Ärzte mit Ihnen?
Ø 87% / Max: 100%

Wie beurteilen Sie die medizinisch/therapeutische Betreuung durch die Therapeuten?
Ø 88% / Max: 100%


Wurden Sie durch die Therapeuten gut informiert?
Ø 86% / Max: 100%
Wie war der persönliche Umgang der Therapeuten mit Ihnen?
Ø 90% / Max: 100%


Wie beurteilen Sie die fachliche Betreuung durch das Pflegepersonal?
Ø 85% / Max: 100%
Wurden Sie durch das Pflegepersonal gut informiert?
Ø 83% / Max: 100%


Wie war der persönliche Umgang des Pflegepersonals mit Ihnen?
Ø 86% / Max: 100%

War das Personal erreichbar, wenn Sie jemanden sprechen wollten?
Ø 83% / Max: 100%

Waren Sie mit dem Therapieablauf zufrieden?
Ø 77% / Max: 100%
Waren Sie mit Angeboten, Schulungen und Seminaren zufrieden?
Ø 76% / Max: 100%



Wurden Sie auf die Entlassung umfassend vorbereitet?
Ø 75% / Max: 100%
Waren Sie mit dem Essen zufrieden?
Ø 72% / Max: 100%

Wie empfanden Sie die Sauberkeit in der Rehaklinik allgemein?
Ø 79% / Max: 100%

Wie empfanden Sie die Unterbringung in der Rehaklinik allgemein?
Ø 78% / Max: 100%


Wie beurteilen Sie den Behandlungserfolg?
Ø 78% / Max: 100%
Würden Sie die Rehaklinik Ihren Freunden und Bekannten weiterempfehlen?
Ø 84% / Max: 100%
Ärztliche Erstuntersuchung nach Aufnahme
Ø 100% / Max: 100%
Einzelvisiten durch Fachärzte und gesetzliches Entlassmanagement
Ø 99% / Max: 100%

Individuelle Diagnostik
Ø 100% / Max: 100%

Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung durch Fachärzte
Ø 100% / Max: 100%


Patientenschulungen zur Krankheit und Risikofaktoren
Ø 100% / Max: 100%
Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Ø 100% / Max: 100%


Umgang mit Patientenakten
Ø 100% / Max: 100%
Festlegung von Rehabilitationszielen
Ø 100% / Max: 100%

Therapeutische Behandlungsmöglichkeiten

Sport- und Bewegungstherapie
Einen Schwerpunkt der Rehabilitation nach onkologischen Erkrankungen bildet die Sport- und Bewegungstherapie. Über die bewegungstherapeutischen Maßnahmen sollen in erster Linie gestörte körperliche, psychische und soziale Funktionen kompensiert und regeneriert werden. Die Sport- und Bewegungstherapie soll vor allem zu einer Verbesserung der Beweglichkeit, Muskelkraft, Ausdauer und Koordination beitragen und die Patienten somit befähigen Bewegungsmangel und Schonhaltungen entgegenzuwirken.
Physiotherapie
Das Ziel der Physiotherapie ist die gezielte Behandlung von Funktionsstörungen und Bewegungseinschränkungen zur Verbesserung der Beweglichkeit sowie der Mobilität und zum Muskelaufbau bzw. zur Schmerzlinderung durch z.B. Manuelle Therapie, Marnitztherapie, Schlingentisch, PNF, Medical Taping usw.). Je nach Diagnose werden die Behandlungen auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt.
Information, Motivation, Schulung
Die Angebote zur Patientenschulung der MediClin Kraichgau-Klinik sind indikations-
übergreifend und thematisch auf das übergeordnete Ziel abgestimmt, Impulse für eine positive und protektive Lebensstiländerung zu erzielen. Die inhaltliche Gestaltung integriert klinikspezifische Konzepte (z.B. das biopsycho-soziale Konzept des chronischen Schmerzes) und Anregungen der indikationsbezogenen Curricula der Deutschen Rentenversicherung.
Klinische Sozialarbeit, Sozialtherapie
Der Sozialdienst hat im Rahmen der medizinisch-beruflichen Orientierung eine zentrale Steuerungsfunktion. Er berät Patienten bei sozialen und beruflichen Problemstellungen im Zusammenhang mit Krankheit und Behinderung. Ziel der Beratung ist die Vor-
bereitung der nachstationären Phase. Dabei werden auch Kontakte zu betreuenden Diensten aufgenommen und vermittelt.
Ergotherapie, Arbeitstherapie und andere funktionelle Therapie
Die ergotherapeutische motorisch-funktionelle Behandlung in der MediClin Kraichgau-Klinik dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen, welche die motorischen Funktionen und die daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen umfasst. Eine eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit wie auch die Grob- und Feinmotorik sollen verbessert werden. Fehlstellungen bzw. Fehlhaltungen soll vorgebeugt, Schmerz-
linderung sowie die (De-) Sensibilisierung einzelner Sinnesfunktionen sollen angebahnt werden.
Psychotherapie
Ein psychoonkologisch geschultes Team führt Einzel- und Gruppengespräche durch, in denen Hilfestellungen zur Angst- und Krankheitsbewältigung gegeben werden. Kriseninterventionen sind möglich. Auch allgemein unterstützende Maßnahmen wie Entspannungstherapie, Visualisierungsübungen, Hypnotherapie, Lebensberatung, Konfliktberatung und Familienberatung werden angeboten. Aufgabe der Psychologie/ Psychotherapie ist es, Menschen in diesen schwierigen Lebensphasen zu unterstützen, zu begleiten, emotional zu entlasten. Wesentlich hierbei ist das Vermitteln von onkopsychologischem Basiswissen, z.B. über den Nichtzusammenhang von Persönlichkeitsstruktur und Krebsrisiko oder über die Normalität und Angemessenheit von depressiver Reaktion und Realangst.
Physikalische Therapie
Die Physikalische Therapie beinhaltet Therapiemethoden zur Beeinflussung von Tonus und Turgor der Haut und Muskulatur, des Stoffwechsels, des Kreislaufs, der Atmung und des Immunsystems und unterstützt die Schmerzbehandlung. Hierzu gehören z.B. Elektrotherapie, Ultraschall, diverse Thermoanwendungen, medizinische Bäder, Inhalationstherapie und Kneipp-Therapie.
Ernährung
Die Ernährungsberatung erfolgt nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. Diese werden regelmäßig aktualisiert. Sie basieren auf rationalen, wissenschaftlich fundierten Grundlagen und sind frei von ideologischen Vorstellungen. Ziel ist, die Ernährungstherapie den individuellen Bedürfnissen der Patienten anzupassen und dabei den Genuss beim Essen und Trinken nicht aus dem Auge zu verlieren.
Lymphologie
Bei Lymphödemen als Operations- oder Bestrahlungsfolge führt das speziell geschulte Team der lymphtherapeutischen Fachabteilung die Entstauungsbehandlung nach anerkannten Standards durch (komplexe physikalische Entstauungstherapie mit Lymphdrainage, Bandagierung, Bewegungstherapie). Im Rahmen einer interdisziplinären Lymphsprechstunde erfolgt die individuelle Therapieplanung und objektive Volumenbestimmung durch Perometermessungen. Die Möglichkeit, die ambulante Lymphtherapie in der Klinik fortzusetzen, gewährleistet die lückenlose Weiter-
behandlung von Patienten aus der näheren Umgebung.
Stomatherapie
Probleme im Umgang mit Uro- oder Enterostomata sind nicht selten. Speziell ausgebildete Krankenschwestern sorgen dafür, dass unsere Patienten eine optimal auf das individuelle Stoma zugeschnittene Versorgung erhalten und im selbständigen Umgang damit geschult werden (Hautpflege, Plattenfixierung, Irrigation etc.). In einem Stufenprogramm führen wir Stomaträger zur Selbstversorgung hin, auf Wunsch auch unter Einbezug Angehöriger.
Inkontinenztherapie
Harninkontinenz ist ein häufiges Problem nach Operationen im Bereich des kleinen Beckens, speziell nach radikaler Prostatektomie. Wir haben ein abgestuftes, dem jeweiligen Inkontinenzgrad entsprechendes Programm mit folgenden Elementen entwickelt: Information, Beckenbodentraining, allgemeines Mobilisationstraining, Hilfsmittelversorgung, Elektrostimulation des Beckenbodens, EMG-getriggertes Training (Biofeedback), klinisches Monitoring der Inkontinenz.

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Ambulante Heilmittelverordnung
Manuelle Lymphdrainage, Physiotherapie, Manuelle Therapie, Krankengymnastik am Gerät, Physikalische Therapie

Ärztlich-psychologisches Personal

Foto Leitung Fachabteilung

Dr. Peter Trunzer

(Chefarzt)

Internist, Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Naturheilverfahren, Homöopathie, Chirotherapie, Rehabilitationswesen, Psychoonkologie WPO

Informationen zum Personal

Das ärztliche und psychologische Personal legt zu Beginn der Reha - gemeinsam mit den Patienten - konkrete Ziele und den Therapieplan fest. Während der Reha erfolgt die regelmäßige Betreuung der Patienten. Zur Abschlussuntersuchung wird überprüft, ob die Therapieziele erreicht werden konnten. Erfahren Sie hier, welches ärztliche und psychologische Personal in der Fachklinik für onkologische Rehabilitation tätig ist.

Oberarzt/-ärztin
FA Innere und Allgemeinmedizin (Hausarzt), FA Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie, Spezielle Schmerztherapie
Funktionsarzt/-ärztin
FA Urologie
Assistenzarzt/-ärztin
Psychologe/-in

Fachklinik für chronische Schmerzerkrankungen

  •  Stationär Stationär
  •  Ambulant Ambulant
Patienten pro Jahr:
insgesamt: 132
stationär: 131
ambulant: 1
Medizinische Behandlungsschwerpunkte
Versorgungsschwerpunkt Erläuterung
Fibromyalgiesyndrom
Myofasziale Schmerzsyndrome z.B. an Schulter, Ellenbogen, Hüfte und Knie; Tendopathien, RSI-Syndrom
Chronischer Rückenschmerz z.B. Lendenwirbelsäulen-Syndrom, Halswirbelsäulen-Syndrom
Chronischer Kopfschmerz
Chronische Schmerzerkrankungen mit somatischen und psychischen Faktoren
Patienten­sicherheit
93%
Ø 92% / Max: 93%
Patienten­zufriedenheit
78%
Ø 78% / Max: 78%
Organisations­qualität
100%
Ø 100% / Max: 100%
Verbesserung Gesundheitszustand
Ø 73% / Max: 75%
Verbesserung der Leistungsfähigkeit
Ø 69% / Max: 70%

Verbesserung des gesundheitsförderlichen Verhaltens
Ø 82% / Max: 90%

Verbesserung der körperlichen Beschwerden
Ø 63% / Max: 64%


Rehaerfolg insgesamt
Ø 75% / Max: 75%
Kritische Ereignisse mit Patienten werden in Fallkonferenzen besprochen
Ø 100% / Max: 100%
Personalschulungen zu Händedesinfektion
Ø 100% / Max: 100%

Maßnahmen zur Sturzprävention
Ø 100% / Max: 100%

Fehlervermeidung bei der Abgabe von Medikamenten
Ø 100% / Max: 100%


Beschwerdemanagement ist etabliert
Ø 100% / Max: 100%
Umgang mit multiresistenten Keimen (MRSA)
Ø 100% / Max: 100%


Umgang mit Noro-Viren
Ø 100% / Max: 100%
Umgang mit medizinischen Notfällen
Ø 100% / Max: 100%


Umgang mit nichtmedizinischen Notfällen
Ø 83% / Max: 100%

Maßnahmen zum Risikomanagement
Ø 80% / Max: 100%

Maßnahmen zur Selbsthilfefreundlichkeit
Ø 50% / Max: 100%
Wie beurteilen Sie die medizinische Betreuung durch die Ärzte?
Ø 82% / Max: 100%
Wurden Sie durch die Ärzte gut informiert?
Ø 80% / Max: 100%

Wie war der persönliche Umgang der Ärzte mit Ihnen?
Ø 87% / Max: 100%

Wie beurteilen Sie die medizinisch/therapeutische Betreuung durch die Therapeuten?
Ø 90% / Max: 100%


Wurden Sie durch die Therapeuten gut informiert?
Ø 87% / Max: 100%
Wie war der persönliche Umgang der Therapeuten mit Ihnen?
Ø 92% / Max: 100%


Wie beurteilen Sie die fachliche Betreuung durch das Pflegepersonal?
Ø 79% / Max: 100%
Wurden Sie durch das Pflegepersonal gut informiert?
Ø 76% / Max: 100%


Wie war der persönliche Umgang des Pflegepersonals mit Ihnen?
Ø 82% / Max: 100%

War das Personal erreichbar, wenn Sie jemanden sprechen wollten?
Ø 76% / Max: 100%

Waren Sie mit dem Therapieablauf zufrieden?
Ø 70% / Max: 100%
Waren Sie mit Angeboten, Schulungen und Seminaren zufrieden?
Ø 66% / Max: 100%



Wurden Sie auf die Entlassung umfassend vorbereitet?
Ø 69% / Max: 100%
Waren Sie mit dem Essen zufrieden?
Ø 47% / Max: 100%

Wie empfanden Sie die Sauberkeit in der Rehaklinik allgemein?
Ø 84% / Max: 100%

Wie empfanden Sie die Unterbringung in der Rehaklinik allgemein?
Ø 83% / Max: 100%


Wie beurteilen Sie den Behandlungserfolg?
Ø 74% / Max: 100%
Würden Sie die Rehaklinik Ihren Freunden und Bekannten weiterempfehlen?
Ø 75% / Max: 100%
Ärztliche Erstuntersuchung nach Aufnahme
Ø 100% / Max: 100%
Einzelvisiten durch Fachärzte und gesetzliches Entlassmanagement
Ø 100% / Max: 100%

Individuelle Diagnostik
Ø 100% / Max: 100%

Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung durch Fachärzte
Ø 100% / Max: 100%


Patientenschulungen zur Krankheit und Risikofaktoren
Ø 100% / Max: 100%
Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Ø 100% / Max: 100%


Umgang mit Patientenakten
Ø 100% / Max: 100%
Festlegung von Rehabilitationszielen
Ø 100% / Max: 100%

Therapeutische Behandlungsmöglichkeiten

Sport- und Bewegungstherapie
Einen Schwerpunkt der Rehabilitation nach onkologischen Erkrankungen bilden die Sport- und Bewegungstherapie. Über die bewegungstherapeutischen Maßnahmen sollen in erster Linie gestörte körperliche, psychische und soziale Funktionen kompensiert und regeneriert werden. Die Sport- und Bewegungstherapie soll vor allem zu einer Verbesserung der Beweglichkeit, Muskelkraft, Ausdauer und Koordination beitragen und die Patienten somit befähigen Bewegungsmangel und Schonhaltungen entgegenzuwirken.
Physiotherapie
Das Ziel der Physiotherapie ist die gezielte Behandlung von Funktionsstörungen und Bewegungseinschränkungen zur Verbesserung der Beweglichkeit sowie der Mobilität und zum Muskelaufbau bzw. zur Schmerzlinderung durch z.B. Manuelle Therapie, Marnitztherapie, Schlingentisch, PNF, Medical Taping usw.). Je nach Diagnose werden die Behandlungen auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt.
Information, Motivation, Schulung
Die Angebote zur Patientenschulung der MediClin Kraichgau-Klinik sind indikations-
übergreifend und thematisch auf das übergeordnete Ziel abgestimmt, Impulse für eine positive und protektive Lebensstiländerung zu bekommen.
Die inhaltliche Gestaltung integriert klinikspezifische Konzepte (z.B. das biopsycho- soziale Konzept des chronischen Schmerzes) und Anregungen der indikationsbezogenen Curricula der Deutschen Rentenversicherung.
Klinische Sozialarbeit, Sozialtherapie
Der Sozialdienst hat im Rahmen der medizinisch-beruflichen Orientierung eine zentrale Steuerungsfunktion. Er berät Patienten bei sozialen und beruflichen Problemstellungen im Zusammenhang mit Krankheit und Behinderung. Ziel der Beratung ist die Vor-
bereitung der nachstationären Phase. Dabei werden auch Kontakte zu betreuenden Diensten aufgenommen und vermittelt.
Ergotherapie, Arbeitstherapie und andere funktionelle Therapie
Die ergotherapeutische motorisch-funktionelle Behandlung in der MediClin Kraichgau-Klinik dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen, welche die motorischen Funktionen und die daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen umfasst. Eine eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit wie auch die Grob- und Feinmotorik sollen verbessert werden. Fehlstellungen bzw. Fehlhaltungen soll vorgebeugt, Schmerz-
linderung sowie die (De-) Sensibilisierung einzelner Sinnesfunktionen sollen angebahnt werden.
Klinische Psychologie, Neuropsychologie
Psychotherapie
Ein psychoonkologisch geschultes Team führt Einzel- und Gruppengespräche durch, in denen Hilfestellungen zur Angst- und Krankheitsbewältigung gegeben werden. Kriseninterventionen sind möglich. Auch allgemein unterstützende Maßnahmen wie Entspannungstherapie, Visualisierungsübungen, Hypnotherapie, Lebensberatung,
Konfliktberatung und Familienberatung werden angeboten. Aufgabe der Psychologie/ Psychotherapie ist es, Menschen in diesen schwierigen Lebensphasen zu unterstützen, zu begleiten, emotional zu entlasten. Wesentlich hierbei ist das Vermitteln von onkopsychologischem Basiswissen, z.B. über den Nichtzusammenhang von Persönlichkeitsstruktur und Krebsrisiko oder über die Normalität und Angemessenheit von depressiver Reaktion und Realangst.
Physikalische Therapie
Die Physikalische Therapie beinhaltet Therapiemethoden zur Beeinflussung von Tonus und Turgor der Haut und Muskulatur, des Stoffwechsels, des Kreislaufs, der Atmung und des Immunsystems und unterstützt die Schmerzbehandlung. Hierzu gehören z.B. Elektrotherapie, Ultraschall, diverse Thermoanwendungen, medizinische Bäder, Inhalationstherapie und Kneipp-Therapie.
Ernährung
Die Ernährungsberatung erfolgt nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. Diese werden regelmäßig aktualisiert. Sie basieren auf rationalen, wissenschaftlich fundierten Grundlagen und sind frei von ideologischen Vorstellungen. Ziel ist, die Ernährungstherapie den individuellen Bedürfnissen der Patienten anzupassen und dabei den Genuss beim Essen und Trinken nicht aus dem Auge zu verlieren.

Ärztlich-psychologisches Personal

Foto Leitung Fachabteilung

Dr. Peter Trunzer

(Chefarzt)

Internist, Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Naturheilverfahren, Homöopathie, Chirotherapie, Rehabilitationswesen, Psychoonkologie WPO

Informationen zum Personal

Das ärztliche und psychologische Personal legt zu Beginn der Reha - gemeinsam mit den Patienten - konkrete Ziele und den Therapieplan fest. Während der Reha erfolgt die regelmäßige Betreuung der Patienten. Zur Abschlussuntersuchung wird überprüft, ob die Therapieziele erreicht werden konnten. Erfahren Sie hier, welches ärztliche und psychologische Personal in der Fachklinik für chronische Schmerzerkrankungen tätig ist.

Funktionsarzt/-ärztin
Assistenzarzt/-ärztin
Psychologe/-in