MediClin Seepark Klinik

Sebastian-Kneipp-Str. 1, 29389 Bad Bodenteich

63%

Die MediClin Seepark Klinik ist Fach- und Rehabilitationsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene. Die Klinik verfügt über 165 Betten für Rehabilitanden. Unser Behandlungsspektrum umfasst
alle psychosomatischen Störungsbilder. Spezialisiert ist die Klinik auf die Behandlung von Essstörungen, Schmerzerkrankungen, Teilleistungsstörungen und Adipositas (Aufnahme schwerstadipöser Patienten bis 350 kg).
Ein Fokus liegt besonders auf Interaktionsstörungen in Familien und Schulabsentismus. Die Stabilisierung der Patienten ist hier das Ziel.

Kontakt:

Telefon: 05824-210

Fax: 05824-21200

Webseite: www.seepark-klinik.de

E-Mail: info.seepark@mediclin.de

Patienten pro Jahr: insgesamt: 1.250 | stationär: 1.244 | ambulant: 6 Letzte Aktualisierung: 10.11.2020
MediClin Seepark Klinik Hauptgebäude
MediClin Seepark Klinik Hauptgebäude
MediClin Seepark Klinik Hauptgebäude
MediClin Seepark Klinik Hauptgebäude
MediClin Seepark Klinik Hauptgebäude
MediClin Seepark Klinik Hauptgebäude
MediClin Seepark Klinik Hauptgebäude
MediClin Seepark Klinik Hauptgebäude
MediClin Seepark Klinik Hauptgebäude
MediClin Seepark Klinik Hauptgebäude, 1
MediClin Seepark Klinik Physiotherapie, 2
MediClin Seepark Klinik Psychotherapie, 3
MediClinSeepark Klinik Tanztherapie, 4
MediClinSeepark Klinik Sport- und Krafttraining, 5
MediClinSeepark Klinik Arzt, 6
MediClinSeepark Klinik Musiktherapie, 7
MediClinSeepark Klinik Fitnessstudio, 8
MediClinSeepark Klinik Ergotherapie, 9

Übersicht

Informationen zur Qualitätsbewertung

Qualitätskliniken.de hat die MediClin Seepark Klinik in den Bereichen Behandlungsqualität, Patientensicherheit, Patientenzufriedenheit und Organisationsqualität bewertet:

MediClin Seepark Klinik erreicht insgesamt 63 % von möglichen 100 %. Um diesen Wert besser einschätzen zu können ist es wichtig zu wissen, dass die besten Rehakliniken mit maximal 100 % bewertet wurden. Die Ergebnisse im Detail finden Sie weiter unten in den Informationen zur jeweiligen Fachabteilung.

Qualitätskliniken.de bewertet Rehakliniken objektiv, neutral und auf wissenschaftlicher Basis. Wir nutzen offizielle Daten, aktualisieren regelmäßig und befragen Patienten, die wirklich in der Rehaklinik behandelt wurden! Erfahren Sie mehr zur Bewertungsmethodik.

Behandlungs­qualität
69%
Ø 72% / Max: 94%
Patienten­sicherheit
84%
Ø 92% / Max: 100%
Patienten­zufriedenheit
0%
Ø 34% / Max: 89%
Organisations­qualität
100%
Ø 98% / Max: 100%

Patientenzimmer

Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (WC/Dusche)
Anzahl: 137 (davon 22 behindertengerecht)

Alle Zimmer sind gut mit dem Rollstuhl befahrbar. Die behindertengerechten Zimmer sind darüber hinaus barrierefrei gestaltet, mit Handläufen, verstellbarem Spiegel etc.

Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (WC/Dusche)
Anzahl: 11 (davon 11 behindertengerecht)

Kinder-/ Jugend- und Familienzimmer.
Alle Zimmer sind gut mit dem Rollstuhl befahrbar.

Drei-Bett-Zimmer
Anzahl: 2 (davon 2 behindertengerecht)

Adipositas-Spezialstation, auch für immobile Patienten (z.B. Adipositas per magna), mit Spezialgeräten (z.B. Lifter) und Mobiliar - Belastbarkeit bis 350kg

Leistungsangebot pro Kostenträger

  • Ambulante Rehabilitation
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Beihilfefähige stationäre Behandlungsverfahren
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Beihilfefähige stationäre Behandlungsverfahren
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Individuelle und pauschale Behandlungsangebote
Informationen zu Kostenträgern

Rehabilitationsleistungen werden von unterschiedlichen Kostenträgern bezahlt. Je nach Alter, beruflicher Situation oder Krankheit der Patienten kommen die Krankenkassen, die Rentenversicherung oder andere Träger für die Kosten der Reha auf. Hier erfahren Sie, welcher Kostenträger eine Reha in der MediClin Seepark Klinik bezahlt.

Im Zuge des gesetzlich verankerten Wunsch- und Wahlrechts steht es Ihnen zu, die für Sie beste Klinik selbst auszusuchen.

Sie möchten wissen, ob eine Behandlung in dieser Klinik für Sie möglich ist? Kontaktieren Sie hierzu die MediClin Seepark Klinik unter folgender Telefonnummer: 05824-210.

Spezielle Angebote

Aufnahme von Angehörigen
Begleitpersonen ab 0 Jahre

Aufnahme von Kindern (als Begleitperson)
Kinderbetreuung und Schule in der Klinik

Interkulturelle Psychosomatik
für berufstätige Menschen mit Migrationshintergrund in der 2. und 3. Generation

Für dialysepflichtige Patienten geeignet

Für Sehbehinderte geeignet

Rollstuhlfahrergerechter Zugang

Medizinisch-beruflich orientierte Reha (MBOR)

Telefon im Zimmer

TV im Zimmer

Kinderbetreuung
Kinderbetreuung und Schule in der Klinik vorhanden

Medizinisch-therapeutisches Personal

Ökotrophologe/-in
Diplom-Ökotrophologin
Diätassistent/-in
DGE-Ernährungsberaterin,
Beraterin Gewichtsmanagement,
qualifizierte Diät- und Ernährungsberaterin VFED,
Adipositas-Trainer nach KgAS,
Deeskalationskompetenztrainer,
Ergotherapeut/-in
Diplom-Ergotherapeut,
NLP-Practioner,
Systemische Therapie
Arbeits- und Beschäftigungstherapeut/-in
Diplom-Ergotherapeut und Dipl.-Sozialarbeiter
Kunsttherapeut/-in
Diplom-Kunsttherapeut
Masseur/-in und med. Bademeister/-in
Physiotherapeut/-in
Krankengymnasten, Physiotherapeuten mit Zusatzqualifikationen wie z.B. Rückenschullehrer, Aqua Fitness-Instructor, Vojta, manuelle Lymphdrainage, Fitnesstrainer
Sozialpädagoge/-in/Sozialarbeiter/-in
Dipl.-Sozialarbeiter
Sportlehrer/-in
Diplom-Sportlehrer
Tanztherapeut/-in
Tanz- und Ausdruckstherapeutin (reg. DITAT),
Tanztherapeutin BTD
Musiktherapeut/-in
Diplom-Musiktherapeutin
Erzieher/-in
qualifizierte Kinder- und Jugendbetreuung
Lehrkräfte
Grundschule bis Gymnasium
Altenpfleger/-in
examiniert
Krankenpflegerhelfer/-in
Gesundheits- und Krankenpfleger/-in
examiniert
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in
Pflegedienstleitung
Wundmanagerin
Hygienebeauftragte Krankenschwester
Medizinisch-technischer/-e Laborassistentent/-in
Medizinischer/-e Dokumentationsassistent/-in
Schreibdienst
Arzthelfer/-in
ärztliche Sekretariate
Informationen zum Personal

Die Betreuung und Versorgung durch qualifiziertes Personal ist für den Erfolg der Reha entscheidend. Hier erfahren Sie, welches medizinisch-therapeutische Personal in der MediClin Seepark Klinik beschäftigt wird.

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

  •  Stationär Stationär
  •  Ambulant Ambulant
Patienten pro Jahr:
insgesamt: 1.250
stationär: 1.244
ambulant: 6
Medizinische Behandlungsschwerpunkte
Versorgungsschwerpunkt Erläuterung
Depressionen Depressive Symptombilder können ganz unterschiedliche Ursachen haben und müssen deshalb genau zugeordnet
werden, um die Behandlung zielgerichtet auf die Ursachen der depressiven Symptomatik abzustimmen. Symptome wie
Interessenverlust, Antriebsmangel, schlechte Stimmung, Grübeln, Schulderleben müssen im Verlauf der Biografie
gewertet und geordnet werden. Häufig kommen agitiert-vermeidende oder körperliche Beschwerden hinzu, so dass
dieses Störungsbild eine hohe Anforderung für die Behandler darstellt. Insbesondere, wenn es sich um chronische oder
bipolare Verläufe handelt. Es gilt, über Aktivitätsaufbau und Verhaltensänderung eine verbesserte Selbstwirksamkeit
sowie Stimmungs- und Antriebsanhebung zu erzielen und eine sinnvolle Rezidivprophylaxe zu etablieren. Vor einer
Rückkehr in die Erwerbsarbeit sind oftmals zentrale Konflikte, Insuffizienzerinnerungen oder Ängste zu überwinden.
Angst- und Panikstörungen Angstsymptome stellen eine häufige Belastung für die psychische Gesundheit dar. Dabei ist auch hier die
Unterscheidung von Entstehungsarten der Symptomatik sehr bedeutsam für die Wahl der Behandlungsmethode. Kann
man bei spezifischen oder eingegrenzten Ängsten, wie z.B. Phobien, durch schrittweise Exposition eine Verbesserung
erreichen, so muss die Behandlung von, z.B. generalisierten Ängsten, eher formal-gedankliche Ansätze finden.
Panikartiges Erleben stellt für den Betroffenen eine existenzielle Bedrohung dar und kann zu einem völligen Verlust von Teilhabe führen. Hier muss das gesamte Körpererleben neu bewertet werden, damit die sekundären
Vermeidungsverhaltensweisen reduziert werden und wieder eine Hinwendung zum Leben in der Gesellschaft und zum
Beruf stattfindet und sich die Lebensqualität verbessert.
Somatoforme Störungen Hierbei handelt es sich um eine Erkrankungsform, bei der vor allem die starke Beschäftigung mit körperlichen
Beschwerden eine Rolle spielt. Oft bestehen Ängste, selten auch wahnnahe oder dissoziative Erlebensweisen und
Symptome. Regelhaft berichten Pat. über irritierende und kränkende Erfahrungen auf ihrem Leidensweg im
Gesundheitssystem. Somatomedizinisch werden die Beschwerden teils diametral entgegen dem Störungserleben des Patienten bewertet. Erst nachdem eine ausreichende und für den Pat. sichernde organmedizinische Abklärung erfolgt
ist, können sich diese Betroffenen auf eine psychotherapeutische Herangehensweise einlassen. Dies erfordert eine besonders gute Vernetzung der verschiedenen Disziplinen. In der Regel bietet eine Rehabilitationseinrichtung hierfür ein sehr geeignetes Behandlungsangebot, da Ärzte, Psychologen und Adjuvanztherapeuten Hand in Hand mit dem
Patienten die Therapie gestalten können.
Somatoforme Schmerzstörungen Viele Patienten mit somatoformen Belastungsstörungen leiden unter Schmerzen. Im chronischen Verlauf der
Erkrankung hat der Schmerz seine ursprüngliche Warnfunktion verloren und die Betroffenen können subjektiv keinen
Nutzen in der Schmerzsymptomatik mehr erkennen. Schulmedizinische Behandlungsansätze führen zu
Folgeproblemen, wie langandauerndem Medikamentengebrauch und z.T. Schädigungen durch ärztliche Eingriffe (z.B. Bandscheiben-OP, Gelenk-OP), die das Grundproblem nicht lösen, sondern zu neuen Schmerzen führen. Bei diesen Schmerzstörungen können vor allem die neuen verhaltenstherapeutischen Techniken der sogenannten „Dritte Welle“ eine starke Verbesserung des Schmerzerlebens herbeiführen und die Lebensqualität steigern. Psychische Folgeprobleme von Schmerzstörungen sind in der Regel Wut, Resignation, ängstlich-vermeidende Verhaltensweisen und depressive Selbst- und Lebenszuschreibungen, die oft eine gravierendere Beeinträchtigung darstellen als die ursprüngliche
Schmerzstörung.
Anpassungsstörungen Anpassungsstörungen sind Reaktionen auf Belastungen, die innerpsychisch nicht adäquat verarbeitet werden können.
Zu den häufigsten Belastungen gehören Arbeitsplatzkonflikte, Trennungen, Verluste sowie kritische Lebensereignisse.
Die individuelle Prädisposition und Vulnerabilität spielen für das mögliche Auftreten einer Anpassungsstörung eine
entscheidende Rolle. Symptome, die mit einer Anpassungsstörung einhergehen, sind Ängste, ein Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit, gesteigerte Sorge, Freudlosigkeit, Rückzug, verändertes Sozialverhalten und emotionale Beeinträchtigung wie Aggressivität, Trauer und oder Teilnahmslosigkeit.
Arbeitsplatzbezogene Störungen/Burnout Das Erwerbsleben ist geprägt von einer Vielzahl von Herausforderungen und Belastungen. Unüberwindbare Probleme, führen zu psychosomatischen Symptomen. Der Betroffene findet z.B. durch die Entpflichtung mit einer
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kurzfristig eine Entlastung, langfristig resultieren Vermeidungsverhaltensweisen,
Ängste, Insuffizienzerleben oder ein Gefühl des totalen Ausgebranntseins mit Erschöpfung oder „Burnout“. Nicht nur
die psychische Symptomatik, sondern durch eine konzentrierte sozialtherapeutische Strategie werden Hemmnisse im
direkten Arbeitsumfeld analysiert und überwunden. Wir führen Belastungsmessungen, interne und externe Arbeitserprobungen, Belastungsheimfahrten durch und bereiten BEM-Gespräche vor, ebenfalls erfolgt die Vorbereitung
von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, die Erarbeitung von Stufenplänen für das „Hamburger Modell“ oder die
Erwirkung einer innerbetrieblichen Veränderung.
Anorexia nervosa (Magersucht) Die Anorexia nervosa ist gekennzeichnet durch ein vom Patienten herbeigeführtes Untergewicht, massive Ängste vor
Gewichtszunahme und eine Störung des Körperschemas. Sie gehört zu den psychischen Erkrankungen mit der höchsten Sterblichkeit (< 10% nach einigen Untersuchungen). Ein Viertel der Erkrankten zeigt einen chronischen
Verlauf. Der rechtzeitige Behandlungsbeginn und wiederholte stationäre Intensivphasen können den Verlauf, bis hin
zur Heilung deutlich verbessern.
Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht) Hauptkennzeichen der Störung sind die wiederholt auftretenden Essattacken. Hier wird in kürzester Zeit eine große
Menge Nahrung zu sich genommen, welche dann wieder erbrochen wird. Die Dunkelziffer ist bei dieser Erkrankungsgruppe groß, da die Patienten nach außen häufig kompensiert, normalgewichtig und unauffällig sind.
Meistens begeben sie sich aus Scham erst nach jahrelanger Krankheitsdauer in Behandlung.
Binge-Eating-Störungen (Ess-Sucht) Die Binge-Eating-Disorder (BED) ist im Gegensatz zur Adipositas durch periodische Essanfälle und übermäßige
Kalorienzufuhr sowie starke Gewichtsschwankungen gekennzeichnet. Etwa 2% der Bevölkerung (ca. 30% aller
Patienten), die wegen Adipositas medizinische Hilfe suchen, erfüllen die diagnostischen Kriterien einer BED. Der
Leidensdruck resultiert dabei häufig aus der Adipositas oder dem Übergewicht. Für diese Störungsgruppe können die
üblichen Hilfen der Adipositasbehandlung aber nicht einfach übertragen werden. Da die Essanfälle häufig eine
Funktion zur Emotionsregulation haben, muss die Behandlung hierauf eingehen. Da es sich nicht um „Gewohnheiten“
handelt, sondern um Schutz- oder Kompensationsversuche, muss es in der Therapie gelingen, eine Alternative für
dieses „Überdruckventil“ zu finden.
Adipositas Immer mehr Menschen leiden an Übergewicht und deren Folgeerkrankungen. Der Begriff „metabolisches Syndrom“
stellt eine Zusammenfassung aus internistischer Sicht dar. Häufig liegen seelische Problemlagen vor, die sich mit
zunehmendem Körpergewicht verschlimmern. Hier kann nur eine ganzheitliche Betrachtung der verschiedenen
Bedingungsfaktoren zu einer nachhaltigen Verbesserung und zu einer dauerhaften Gewichtsabnahme beitragen.
Manchmal sind die Möglichkeiten einer psychosomatischen Behandlung nicht ausreichend, so dass auch über eine
chirurgische Intervention gesprochen werden muss. Diese „bariatrische Chirurgie“ muss in einem Gesamtkonzept aus Vor- und Nachbehandlung erfolgen. Die Seepark Klinik hat mit dem Westklinikum Rissen in Hamburg einen
renommierten Behandlungspartner, der für Beratung und teilweise auch Durchführung der Eingriffe zur Verfügung
steht.
Mutter-Kind-Interaktionsstörungen/Familienorientierte Therapie Störungen der Verhaltensregulation im Kindesalter wie aggressives Verhalten, Enuresis/Enkopresis, ausgeprägte Ängste und Somatisierungsstörungen stellen eine häufige Indikation für eine kinderpsychosomatische Behandlung dar.
Bei solchen Störungsbildern kann eine negative Wechselseitigkeit zwischen dem beeinträchtigten Kind und seinen Bezugspersonen entstehen. Dadurch wird die kindliche Symptomatik unterhalten oder verstärkt. Dies führt zur elterlichen Erschöpfung und Überforderung und in der Folge zu gehäuften kinderärztlichen Untersuchungen und stationären
pädiatrischen Aufnahmen. Vermehrt betroffen sind Kinder aus Familien mit intrafamiliären Konflikten, wo es bewusst oder unbewusst zu pathologischen Interaktionsmustern innerhalb der Eltern-Kind-Beziehung kommt, die in einer Eltern-Kind-Interaktionsbehandlung aufgedeckt und verändert werden können.
Interkulturelle Psychosomatik Menschen mit Migrationshintergrund leben häufig jahrelang gut integriert und „funktionierend“ in der bundesdeutschen Gesellschaft. Vor dem Hintergrund der individuellen Kulturerfahrung können nützliche und zur Heilung beitragende Aspekte der Herkunftskultur mit den Vor-Ort-Möglichkeiten psychosomatischer, psychotherapeutischer und ambulanter Behandlungsmethoden gefunden werden. Häufig spielen Themen aus den Bereichen Scham, Schuld, Verstrickung und Selbstbild eine Rolle. Die sensible Betrachtung vor dem Hintergrund der Vielfalt kultureller Ansichten hilft dabei, einen Werte-Relativismus zu finden, der es möglich macht, hilfreiche
Behandlungsangebote zu akzeptieren. Dabei ist wichtig, die kulturellen Besonderheiten und Ressourcen herauszustellen, vorliegende Hemmungen und Bedenken ernst zu nehmen und Anforderungen durch die bundesdeutsche Behandlungskultur nicht zu einer weiteren Strapaze für den Betroffenen werden zu lassen.
Teilleistungsstörungen Früh erworbene Teilleistungsstörungen stellen eine häufige, oft schwierig zu erkennende und für die Erwerbsbiografie
relevante Symptomatik dar. Im Schulalter dominieren Beeinträchtigungen durch z.B. Lese-Rechtschreib-Störungen, das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom oder ähnliche, die den Lernerfolg behindern. Schulvermeidung, Arbeitsplatzprobleme, berufliche Brüche, Verfehlung von Lebensabschnittszielen, sekundäre Neurotisierung (damit bezeichnet man z.B. depressive oder ängstliche Symptombilder, die sich aufgrund der Teilleistungsschwächen ausgeprägt haben) führen zu einem großen Leidensdruck. Wir suchen gezielt nach Stärken, Begabungen und nutzen die Ressourcen und Resilienzen der Betroffenen. Dadurch kommt es zu einer großen Entlastung und Selbstbewusstseinssteigerung, was die Behandlung sowohl der Folgesymptome, z.B. Angst und Depression, als auch der zugrunde liegenden Teilleistungsschwierigkeit verbessert, z.B. Verminderung impulsiver Handlungen und riskanter Verhaltensweisen.
Behandlungs­qualität
69%
Ø 69% / Max: 80%
Patienten­sicherheit
84%
Ø 93% / Max: 100%
Patienten­zufriedenheit
0%
Ø 21% / Max: 87%
Organisations­qualität
100%
Ø 99% / Max: 100%
Verbesserung Gesundheitszustand
Ø 68% / Max: 86%
Verbesserung der Leistungsfähigkeit
Ø 67% / Max: 91%

Verbesserung des gesundheitsförderlichen Verhaltens
Ø 70% / Max: 81%

Rehaerfolg insgesamt
Ø 65% / Max: 76%
Kritische Ereignisse mit Patienten werden in Fallkonferenzen besprochen
Ø 100% / Max: 100%
Personalschulungen zu Händedesinfektion
Ø 97% / Max: 100%

Fehlervermeidung bei der Abgabe von Medikamenten
Ø 100% / Max: 100%

Beschwerdemanagement ist etabliert
Ø 100% / Max: 100%


Umgang mit multiresistenten Keimen (MRSA)
Ø 100% / Max: 100%
Umgang mit Noro-Viren
Ø 100% / Max: 100%


Präventionsmaßnahmen bei Patienten mit Weglauftendenz
Ø 96% / Max: 100%
Präventionsmaßnahmen bei Selbstgefährdung
Ø 97% / Max: 100%


Umgang mit medizinischen Notfällen
Ø 95% / Max: 100%

Umgang mit nichtmedizinischen Notfällen
Ø 86% / Max: 100%

Maßnahmen zum Risikomanagement
Ø 85% / Max: 100%
Maßnahmen zur Selbsthilfefreundlichkeit
Ø 66% / Max: 100%
Ärztliche Erstuntersuchung nach Aufnahme
Ø 99% / Max: 100%
Einzelvisiten durch Fachärzte und gesetzliches Entlassmanagement
Ø 100% / Max: 100%

Individuelle Diagnostik
Ø 100% / Max: 100%

Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung durch Fachärzte
Ø 100% / Max: 100%


Patientenschulungen zur Krankheit und Risikofaktoren
Ø 98% / Max: 100%
Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Ø 100% / Max: 100%


Umgang mit Patientenakten
Ø 100% / Max: 100%
Festlegung von Rehabilitationszielen
Ø 100% / Max: 100%

Therapeutische Behandlungsmöglichkeiten

Sport- und Bewegungstherapie
Einzeltherapie, Gruppentherapie
Physiotherapie
Einzeltherapie, Kleingruppen
Information, Motivation, Schulung
z.B. Gesundheitsvorträge, Pyramiden-Schulung
Klinische Sozialarbeit, Sozialtherapie
überwiegend Einzelgespräche
Ergotherapie, Arbeitstherapie und andere funktionelle Therapie
z.B. Zeitungsprojekt, Schreibtischtraining, Gartengestaltung
Klinische Psychologie, Neuropsychologie
Test-Diagnostik:
z.B. BDI, Health-49, AVEM, JAS, MCD
Psychotherapie
Einzelpsychotherapie, Gruppenpsychotherapie
Reha-Pflege
alle notwendigen pflegerischen Maßnahmen,
Pflegekonzept nach Peplau
Physikalische Therapie
z.B. Massagen, Fußreflexzonen-Massagen, Krankengymnastik, Vojta, Feldenkreis
Rekreationstherapie
z.B. Sauna, Spaziergänge, Schwimmen, Töpfern, kulturelle Veranstaltungen
Ernährung
Ernährungsberatung/-therapie (Einzeltherapie, Gruppentherapie), Verhaltenstherapie Edukativ (Lehren), z.B. Einkaufstraining, Lehrküche, Adipositas Essreflexionsgrppe
Schmerztherapie
Einzeltherapie, Gruppentherapie,
Akupunktur
Psychoedukation
Einzeltherapie, Gruppentherapie,
Biofeedback,
Vorträge, Seminare
Mototherapie
Einzeltherapie, Gruppentherapie
Kreativ-/Kunsttherapie/KBT
Einzeltherapie, Gruppentherapie, Kreativwerkstatt
Tanztherapie
Einzeltherapie, Gruppentherapie
Sporttherapie
Einzeltherapie, Gruppentherapie
Soziotherapie
Einzeltherapie
Hippotherapie
Einzeltherapie
Musiktherapie
Einzeltherapie, Gruppentherapie
Entspannungsverfahren
Qi Gong, Yoga, AT, PMR, Atemtherapie
Fitnessbereich
Schwimmbad, Sporthalle, Sauna und mehr als 20 medizinische Trainingsgeräte, Pix Formance

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Physikalische Therapie
Die MediClin Seepark Klinik verfügt über vielfältige Möglichkeiten, ambulante Leistungen zu erbringen. Seit vielen Jahren etabliert ist das umfangreiche Angebot unserer Abteilung für Physikalische Therapie (z. B. Krankengymnastik, Massagen u. v. m.). Daneben bieten wir Kurse wie Babyschwimmen, Wassergymnastik, Rückenschule, Herz-Kreislauf-Training usw. an. Abgerundet wird das Angebot durch die neu geschaffene Therapieeinheit mit medizinischen Trainingsgeräten mit Anbindung an das Schwimmbad.

Ärztlich-psychologisches Personal

Dr. Max Holger Warnke

Dr. Max Holger Warnke

(Chefarzt)

Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie;
Sozialmedizin

Informationen zum Personal

Das ärztliche und psychologische Personal legt zu Beginn der Reha - gemeinsam mit den Patienten - konkrete Ziele und den Therapieplan fest. Während der Reha erfolgt die regelmäßige Betreuung der Patienten. Zur Abschlussuntersuchung wird überprüft, ob die Therapieziele erreicht werden konnten. Erfahren Sie hier, welches ärztliche und psychologische Personal in der Psychosomatische Medizin und Psychotherapie tätig ist.

Oberarzt/-ärztin
FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
FA Psychiatrie und Psychotherapie,
FA Allgemeinmedizin
Funktionsarzt/-ärztin
FA Innere Medizin
Assistenzarzt/-ärztin
Approbation, FA Allgemeinmedizin, Fachkunde
Psychosomatische und Suchtmedizinische Grundversorgung,
FA Innere Medizin,
FA Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
FA Dermatologie,
FA Pädiatrie,
Zusatzbezeichnung Homöopathie,
Assistenzärzte und Ärzte in PSM-Weiterbildung,
Fachausbildung Akupunktur
Leitender/-e Psychologe/-in
Dipl.-Reha-Psychologe
Psychologe/-in
Psychologe/-in im Praktikum
Psychologischer Psychotherapeut/-in
Leitende Oberärztin
FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (VT),
FA Innere Medizin