MediClin Klinik Reichshof

Berglandstraße 1, 51580 Reichshof-Eckenhagen

58%

Die MEDICLIN Klinik Reichshof ist eine Einrichtung für die medizinische Rehabilitation sowie die neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation (inklusive Beatmung und Weaning) nach dem Krankenhausplan des Landes NRW. Sie verfügt über die Fachklinik für neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation sowie die Fachkliniken für Neurologie und , Pneumologie. Die Einrichtung im Oberbergischen Land verfügt über 241 Betten und beschäftigt rund 270 Mitarbeiter.

Kontakt:

Telefon: 02265-9950

Fax: 02265-995100

Webseite: www.klinik-reichshof.de

E-Mail: info@reichshof.mediclin.de

Patienten pro Jahr: insgesamt: 2.601 | stationär: 2.588 | ambulant: 13 Letzte Aktualisierung: 23.09.2020
MediClin Reha-Zentrum Reichshof Hauptgebäude
MediClin Reha-Zentrum Reichshof Hauptgebäude, 1

Übersicht

Informationen zur Qualitätsbewertung

Qualitätskliniken.de hat die MediClin Klinik Reichshof in den Bereichen Behandlungsqualität, Patientensicherheit, Patientenzufriedenheit und Organisationsqualität bewertet:

MediClin Klinik Reichshof erreicht insgesamt 58 % von möglichen 100 %. Um diesen Wert besser einschätzen zu können ist es wichtig zu wissen, dass die besten Rehakliniken mit maximal 100 % bewertet wurden. Die Ergebnisse im Detail finden Sie weiter unten in den Informationen zur jeweiligen Fachabteilung.

Qualitätskliniken.de bewertet Rehakliniken objektiv, neutral und auf wissenschaftlicher Basis. Wir nutzen offizielle Daten, aktualisieren regelmäßig und befragen Patienten, die wirklich in der Rehaklinik behandelt wurden! Erfahren Sie mehr zur Bewertungsmethodik.

Behandlungs­qualität
55%
Ø 72% / Max: 94%
Patienten­sicherheit
81%
Ø 92% / Max: 100%
Patienten­zufriedenheit
0%
Ø 34% / Max: 89%
Organisations­qualität
97%
Ø 98% / Max: 100%

Zertifikate

Zertifikate und Siegel sollen besondere Leistungen einer Rehaklinik verdeutlichen. Die Vergabe muss daher objektiv und seriös erfolgen. Nicht alle Auszeichnungen erfüllen die hohen Anforderungen von Qualitätskliniken.de. Die hier abgebildeten Zertifikate entsprechen den Kriterien und können relevant für Patienten sein.

Logo IQMP - kompakt Logo DIN EN ISO 9001:2015

Patientenzimmer

Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (WC/Dusche)
Anzahl: 224 (davon 131 behindertengerecht)

Die Zimmer sind hell und freundlich gestaltet, verfügen u. a. über Schwesternruf, Safe, Telefon, Radio und TV-Ausstattung, teilweise W-Lan.

Leistungsangebot pro Kostenträger

  • Anschlussgesundheitsmaßnahme (AGM)
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Anschlussrehabilitation (AR)
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Integrierte Schlaganfallversorgung (IV)
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Beihilfefähige stationäre Behandlungsverfahren
  • Heilverfahren (HV)
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Heilverfahren (HV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Individuelle und pauschale Behandlungsangebote
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Berufsgenossenschaftliche stationäre Weiterbehandlung (BGSW)
  • Heilverfahren (HV)
Informationen zu Kostenträgern

Rehabilitationsleistungen werden von unterschiedlichen Kostenträgern bezahlt. Je nach Alter, beruflicher Situation oder Krankheit der Patienten kommen die Krankenkassen, die Rentenversicherung oder andere Träger für die Kosten der Reha auf. Hier erfahren Sie, welcher Kostenträger eine Reha in der MediClin Klinik Reichshof bezahlt.

Im Zuge des gesetzlich verankerten Wunsch- und Wahlrechts steht es Ihnen zu, die für Sie beste Klinik selbst auszusuchen.

Sie möchten wissen, ob eine Behandlung in dieser Klinik für Sie möglich ist? Kontaktieren Sie hierzu die MediClin Klinik Reichshof unter folgender Telefonnummer: 02265-9950.

Spezielle Angebote

Aufnahme von Angehörigen

Für dialysepflichtige Patienten geeignet

Für Sehbehinderte geeignet

Barrierefreier Zugang (nach BGG §4)

Rollstuhlfahrergerechter Zugang

Rehamaßnahmen nach überstandener Corona-Erkrankung

Telefon im Zimmer

TV im Zimmer

Seelsorge, konfessionsübergreifend
Sprechzeiten: Mo 10:30 - 12:30 Uhr, Do 16:00 - 18:00 Uhr sowie nach Absprache und über Haustelefon, Informationen liegen bereit

Medizinisch-therapeutisches Personal

Badehelfer/-in
Arbeits- und Beschäftigungstherapeut/-in
Affolter,
Armfähigkeitstraining,
Basale Stimulation,
Behandlung nach Perfetti, A.O. T. (alltagsorientierte Therapie), Johnston
Bobath-Konzept,
Feldenkrais-Methode,
Hilfsmittelversorgung,
Neglecttherapie,
Spiegeltherapie
Gymnastiklehrer/-in
Kunsttherapeut/-in
Beschäftigungstherapie, Gestalttherapie, Kognitives Training
Logopäde/-in (Sprachtherapeut/-in)
F.O.T.T. - Therapie des Facio-Oralen Trakts nach Coombes,
Taktkin-Konzept, PNF, Kommunikationstraining mit elektronsichen Kommunikationshilfen, Sprech- und Sprachtherapie, funktionelle Dysphagietherapie, endoskopische Schluckdiagnostik, Elektrotherapie nach Pahn, Parkinson-Behandlung nach LSVT (Lee Silverman Voice Treatment), funktionelle Dysphagietherapeutin
Masseur/-in und med. Bademeister/-in
Tretmassage, Triggerpunktbehandlung, Zentrifugalmassage, Hand-/Fußreflexzonenmassage, Chiropraktik, Manuelle Lymphdrainage, Atemresonanzmassage, Ayurvedamassage
Physiotherapeut/-in
Basale Stimulation, Bobath-Konzept, Brügger-Therapie, Entspannungstraining, Feldenkrais-Methode, Manuelle Lymphdrainage, Manuelle Therapie, Mulligan Therapie, Nordic-Walking Instructor, Propriozeptive Neuromuskuläre Faziliation (PNF), Rückenschule, Sportphysiotherapeut, Casting, SET Basic Corse, E-Technik, Kinesiotaping, Refektorische Atemtherapie, Lösungstherapie nach Scharschu/Haase, Therapie nach Brunkow, Nervenmobilisation,Vicerale Osteopathie
Sozialpädagoge/-in/Sozialarbeiter/-in
Dipl.-Pädagogin, Dipl.-Sozialpädagogin
Diätassistent/-in
Ernährungs-und Diätberatung DGE
Diplom-Sprechwissenschaftlerin, Logopädin,Funktionelle Dysphagietherapeutin
F.O.T.T. - Therapie des Facio-Oralen Trakts nach Coombes,
Taktkin-Konzept, PNF, Kommunikationstraining mit elektronsichen Kommunikationshilfen, Sprech- und Sprachtherapie, funktionelle Dysphagietherapie, endoskopische Schluckdiagnostik, Elektrotherapie nach Pahn, Parkinson-Behandlung nach LSVT (Lee Silverman Voice Treatment)
Diplom-Sprachheilpädagogin,Funktionelle Dysphagietherapeutin
F.O.T.T. - Therapie des Facio-Oralen Trakts nach Coombes,
Taktkin-Konzept, PNF, Kommunikationstraining mit elektronsichen Kommunikationshilfen, Sprech- und Sprachtherapie, funktionelle Dysphagietherapie, endoskopische Schluckdiagnostik, Elektrotherapie nach Pahn, Parkinson-Behandlung nach LSVT (Lee Silverman Voice Treatment)
Schlucktherapeutische Assistentin
Röntgenqualifikation
Pflegedienstleitung
Pflegedienstleitung, Bobath, Qualitätsmanagement, Kinästhetik, Wundmanagement, Hygienebeauftragte Pflegekraft
Gesundheits- und Krankenpfleger/-in
Stationsleitung, Stomatherapie, Wundmanagement, Bobath, Kinästhetik, Basale Stimulation (Grund- und Aufbaukurse), Praxisanleitung Mentor
Stomatherapeut/-in
Krankenschwester mit Stomatherapeutenausbildung
Brustfachschwester ("Breast-Care-Nurse")
Zusatzqualifikation in der Pflege
Schmerzschwester ("Pain-Nurse")
Zusatzqualifikation in der Pflege
Parkinson-Nurse
Zusatzqualifikation in der Pflege
Altenpfleger/in
Stationsleitung, Wundmanagement, Basale Stimulation (Grund- und Aufbaukurse), Validation, Ausbildung zur Pflegedienstleitung, Kinasthetik
KPH (Krankenpflegehelfer/in)
Stationshilfen
Medizinisch-technischer/-e Assistent/-in für Funktionsdiagnostik
Medizinisch-technischer/-e Assistent/-in für Radiologie
Psychologisch-technischer/-e Assistent/-in
Diabetesassistent/-in
Ökotrophologe/-in
Informationen zum Personal

Die Betreuung und Versorgung durch qualifiziertes Personal ist für den Erfolg der Reha entscheidend. Hier erfahren Sie, welches medizinisch-therapeutische Personal in der MediClin Klinik Reichshof beschäftigt wird.

Fachklinik für Neurologie

  •  Stationär Stationär
  •  Ambulant Ambulant
Patienten pro Jahr:
insgesamt: 1.123
stationär: 1.120
ambulant: 3
Medizinische Behandlungsschwerpunkte
Versorgungsschwerpunkt Erläuterung
Schlaganfall oder Hirnblutung Behandelt werden die Folgen einer Mangeldurchblutung des Gehirns, beispielsweise bei Herzerkrankungen, Gefäßerkrankungen, Arteriosklerose oder hirneigene Gefäßveränderungen (Mikroangiopathie bei Bluthochdruck, Diabetes mellitus). Darüber hinaus Hirnblutungen bei Aneurysmablutung, Blutungen bei Bluthochdruckerkrankungen oder auch traumatische Blutungen. Die Patienten erhalten eine komplexe Therapie in Abhängigkeit von funktionellen Beeinträchtigungen aus Physiotherapie, Ergotherapie zur Erarbeitung alltagsrelevanter Funktionen, Sensibilitätsschulung und zur Hilfsmittelanpassung, Neuropsychologie bei Beeinträchtigung der kognitiven Basisfunktionen, wie Aufmerksamkeits-, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen oder aber auch Störungen des Gesichtsfeldes oder der Augenbewegungen, darüber hinaus Logopädie bei Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen. Ergänzend erfolgen balneophysikalische Anwendungen, beispielsweise zur Schmerztherapie und sporttherapeutische Anwendungen zur Konditionierung.
Behandlung von Patienten mit Schluckstörungen In Folge von Schlaganfällen treten in der frühen Krankheitsphase in einer Häufigkeit von ca. 50 % Schluckstörungen auf, die sich unter gezielter Behandlung nach etwa sechs Monaten auf eine Häufigkeit von 11 % der Patienten mit klinisch relevanter Schluckstörung reduzieren lassen. Hier erfolgen spezielle Untersuchungen der Schluckfunktion, wie die klinische Schluckuntersuchung, endoskopische Zusatzuntersuchungen und auch die röntgengestützte Zusatzdiagnostik zur Erfassung des Schweregrades und zur Festlegung eines speziellen therapeutischen Therapie-programmes mit restituierenden, kompensatorischen und adaptierenden Verfahren.
Bewegungsstörungen, wie z. B. Parkinson-Krankheit, Chorea oder Dystonien Die Parkinson-Erkrankung gehört zu den chronisch degenerativen Erkrankungen mit Be-einträchtigung des Bewegungsablaufes, einer Bewegungsverarmung, eines Zitterns, wiederholten Sturzereignissen und begleitenden Störungen des Kreislaufs oder auch der Sprache. In einem Therapieansatz werden Profile der tageszeitlichen Schwankungen erhoben und die Behandlung hieran angepasst (Chronotherapie). Physiotherapeutisch werden Bewegungsübungen zur Bewegungsbahnung sowie für einen koordinierten Bewegungsablauf durchgeführt. Ergotherapeutisch erfolgt die Erarbeitung und Unterstützung der Alltagsfunktionen. In der Sporttherapie kommen neue Therapieansätze "Forced Exercise" zur Anwendung. Sprachtherapeutisch werden Stimm- und Sprechstörung gezielt behandelt. Im Haus können Patienten nach operativem Eingriff zur Stimulation (Tiefe Hirnstimulation) in der frühen, postoperativen Phase behandelt werden und die Stimulationsparameter unter ärztlicher Kontrolle eingestellt und angepasst werden.
Unfallfolgen des Gehirns, wie z. B .Schädel-Hirn-Trauma Nach einem Schädel-Hirn-Trauma sind häufig neben motorischen Funktionen wie Lähmung eines Armes oder eines Beines, auch kognitive Funktionen, wie beispielsweise die Aufmerksamkeit, die Merkfähigkeit, die Konzentration, aber auch die Planung komplexer Handlungsabläufe beeinträchtigt. Hier werden in einem speziellen komplexen Therapieprogramm Patienten neuropsychologisch betreut, getestet und gezielt behandelt, um die Funktionen wieder zu integrieren. Ziel ist das Erreichen der Selbständigkeit sowie die Rückkehr an den Arbeitsplatz bzw. in das Berufsleben.
Entzündliche Erkrankungen, wie z. B. Multiple Sklerose In Folge einer Multiplen Sklerose sind häufig nebeneinander motorische und sensible Funktionen, die Blasenfunktion, die Sehfähigkeit, aber auch die geistige Ausdauerleistungsfähigkeit (beispielsweise Fatigue-Syndrom) beeinträchtigt. Im Rahmen des Therapieansatzes werden nach Prüfung der Krankheitsform, dem Schweregrad der funktionellen Beeinträchtigungen und der Restleistungsfähigkeit zunächst die Möglichkeiten einer erweiterten medikamentösen Therapie geprüft und besprochen. Darüber hinaus werden die Funktionsstörungen gezielt behandelt, um die Alltagsfunktionen zu erhalten, die Gehfähigkeit und Gehstrecke auszubauen, die Belastbarkeit zu steigern und begleitende Symptome, wie beispielsweise eine Spastik zu reduzieren. Unterstützt wird die komplexe Therapie störungsspezifisch durch Einzelberatungen sowie durch Gruppenschulungsangebote.
Behandlungs­qualität
58%
Ø 62% / Max: 83%
Patienten­sicherheit
83%
Ø 91% / Max: 100%
Patienten­zufriedenheit
0%
Ø 20% / Max: 89%
Organisations­qualität
98%
Ø 96% / Max: 100%
Somatische Gesundheit
Ø 59% / Max: 100%
Schmerzen
Ø 57% / Max: 72%

Funktionsfähigkeit im Alltag
Ø 48% / Max: 100%

Psychisches Befinden
Ø 63% / Max: 85%


Neurologische Symptome
Ø 76% / Max: 89%
Kritische Ereignisse mit Patienten werden in Fallkonferenzen besprochen
Ø 95% / Max: 100%
Personalschulungen zu Händedesinfektion
Ø 96% / Max: 100%

Maßnahmen zur Sturzprävention
Ø 93% / Max: 100%

Maßnahmen zur Dekubitusprävention
Ø 96% / Max: 100%


Fehlervermeidung bei der Abgabe von Medikamenten
Ø 95% / Max: 100%
Aufklärung von Patienten anhand festgelegter Standards
Ø 91% / Max: 100%


Beschwerdemanagement ist etabliert
Ø 97% / Max: 100%
Umgang mit multiresistenten Keimen (MRSA)
Ø 97% / Max: 100%


Umgang mit Noro-Viren
Ø 97% / Max: 100%

Präventionsmaßnahmen bei Patienten mit Weglauftendenz
Ø 93% / Max: 100%

Umgang mit medizinischen Notfällen
Ø 96% / Max: 100%
Umgang mit nichtmedizinischen Notfällen
Ø 89% / Max: 100%



Maßnahmen zum Risikomanagement
Ø 83% / Max: 100%
Maßnahmen zur Selbsthilfefreundlichkeit
Ø 64% / Max: 100%
Ärztliche Erstuntersuchung nach Aufnahme
Ø 96% / Max: 100%
Einzelvisiten durch Fachärzte und gesetzliches Entlassmanagement
Ø 97% / Max: 100%

Individuelle Diagnostik
Ø 97% / Max: 100%

Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung durch Fachärzte
Ø 96% / Max: 100%


Patientenschulungen zur Krankheit und Risikofaktoren
Ø 92% / Max: 100%
Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Ø 97% / Max: 100%


Umgang mit Patientenakten
Ø 97% / Max: 100%
Festlegung von Rehabilitationszielen
Ø 97% / Max: 100%

Therapeutische Behandlungsmöglichkeiten

Sport- und Bewegungstherapie
Sporttherapie ist eine bewegungstherapeutische Maßnahme, die mit geeigneten Mitteln des Sports gestörte körperliche, psychische und soziale Funktionen kompensiert, regeneriert, Sekundärschäden vorbeugt und gesundheitlich orientiertes Verhalten fördert. Sie beruht auf biologischen Gesetzmäßigkeiten, bezieht besonders pädagogische, psychologische und sozialtherapeutische Verfahren ein und versucht eine überdauernde Gesundheitskompetenz zu erzielen (Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie 1988). Für die Patienten der Fachklinik Neurologie stehen Koordinationstraining, medizinische Trainingstherapien und neurologische Bewegungsbäder sowohl als Einzel- oder Gruppenangebot bereit. Zusätzlich führt die Sporttherapie Sturzprävention nach dem sog. Ulmer Modell "Vital & Sicher - Moderne Sturzprävention" durch
Physiotherapie
Wir wollen dem Patienten ein fachlich qualifiziertes, individuell an sein Krankheitsbild, seine Symptome und seine Bedürfnisse angepasstes Therapieangebot bieten. Der Patient steht als Persönlichkeit im Mittelpunkt unserer Arbeit mit dem Ziel, das bestmögliche Rehabilitationsergebnis zu erreichen, d.h. die vorhandenen Funktions- und Entwicklungsstörungen sowie Schmerzen mit speziellen physiotherapeutischen Techniken zu beeinflussen. Ziele der Physiotherapie sind darüber hinaus, Eigenständigkeit und Selbstständigkeit der Rehabilitanden zu fördern. Konzepte wie Bobath, Affolter und Neurodynamik kommen bei neurologisch beeinträchtigten Patienten ebenso zur Anwendung als auch die Lokomotionseinheit für besonders stark betroffene Patienten. Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang die gut ausgestatteten Bäder, insbesondere das Bewegungsbad mit kleiner Liftanlage.
Information, Motivation, Schulung
Unsere Schulungen vermitteln grundlegende krankheitsbezogene Informationen und sollen unsere Patienten befähigen, besser bei der Behandlung mitzuwirken und so die Eigenverantwortung im Umgang mit den Krankheitsfolgen zu stärken.
Klinische Sozialarbeit, Sozialtherapie
Die Sozialarbeiter kooperieren im Rahmen ihres umfangreichen Tätigkeitsfeldes eng mit allen innerhalb und außerhalb der Reha-Einrichtung beteiligten Personen und Institutionen. In der Neurologie umfasst die klinische Sozialarbeit vor allem die Versorgung mit adäquaten Hilfsmitteln sowie eine Beratung über nachstationäre Pflege und deren Einleitung.
Ergotherapie, Arbeitstherapie und andere funktionelle Therapie
Ziel der ergotherapeutischen Behandlung ist es, mit dem Patienten Handlungsfähigkeit und damit größtmögliche Selbstständigkeit in Alltagssituationen zu erarbeiten. Hierzu dienen Trainingsabläufe im so genannten ADL (oder ATL=Aktivitäten des täglichen Lebens) und eine entsprechende Beratung zur Hilfsmittelversorgung. Die Behandlungen erfolgen überwiegend als Einzeltherapien. Für weniger betroffene Patienten werden bei entsprechender Indikation Feinmotorik- und Sensibilitätsgruppen, Handwerks- und Haushaltstrainingsgruppen angeboten. Für unsere neurologischen Patienten sind Therapien nach Perfetti, Bobath und Feldenkreis als Schwerpunkt im Angebot. Zusätzlich steht ein Konzept für den Einsatz von robotik- und computergestützten Therapiegeräten in allen Phasen der Rehabilitation zur Verfügung. Durch flexible Therapieanwendungen und individuelle Anpassbarkeit der Geräte wird eine optimale Ergänzung der Patientenbehandlung erreicht.
Klinische Psychologie, Neuropsychologie
Hirnschädigungen können massive kognitive, behaviorale und affektive Störungen verursachen. Zu den häufigsten neuropsychologischen Störungen gehören Aufmerksamkeitsc- und Gedächtnisdefizite sowie Störungen der visuellen Wahrnehnung, der Handlungsplanung und Veränderungen des Verhaltens. Neuropsychologische Störungen haben stets große Auswirkungen auf die Teilhabefähigkeit der Patienten am persönlichen Lebensalltag. Neben den funktionalen Defiziten infolge einer Hirnschädigung können begleitende seelische Probleme wie Ängste und Depressionen oder Probleme mit der Bewältigung der Erkrankung und deren Folgen entstehen.
Das Ziel einer umfassenden neuropsychischen Behandlung aller Erkrankungsfolgen ist die Wiedererlangung einer möglichst hohen Teilhabefähigkeit am persönlichen Lebensalltag sowie die Bewältigung sozialer, beruflicher und/oder schulischer Anforderungen.
Physikalische Therapie
Die Physikalische Therapie umfasst die allgemeine Anregung oder gezielte Behandlung gestörter physiologischer Funktionen (Reizreaktions-, Regulations-Adaptionstherapie) mit physikalischen, naturgegebenen Mitteln; z.B. Wasser.
Rekreationstherapie
Ziel der Rekreationstherapie ist, den Patienten Anregungen zu einer befriedigenden Freizeitgestaltung zu vermitteln.
Ernährung
Ein Schwerpunkt ist eine an das neurologische Krankheitsbild angepasste Ernährung (Dysphagie-Kostformen). Spezielle Angebote gibt es außerdem für Patienten mit Stoffwechselerkrankungen.
Sprachtherapie
Behandelt werden Patienten mit Aphasien, Dysarthrien, Sprechapraxien, neurogenen Dysphagien sowie Dysphonien und Facialisparesen. Hinzu tritt die Diagnostik und Therapie von Patienten mit Störungen der Aussprache infolge neurologischer Erkrankungen.

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Diagnostik und Behandlung von Schluckstörungen
ambulante Zulassung zur KV-ärztlichen Versorgung

Mitbehandlung bei Bewegungsstörungen, insbesondere zur Einstellung nach Tiefenhirnstimulation
ambulante Zulassung zur KV-ärztlichen Versorgung

Behandlung der generalisierten Spastik mit intrathekaler Baclofentherapie
ambulante Zulassung zur KV-ärztlichen Versorgung

Privatambulanz
ambulante Zulassung zur KV-ärztlichen Versorgung

Kurärztliches Angebot
Menschen, denen eine "Ambulante Vorsorgeleistung zur Krankheitsverhütung" oder aber eine "Ambulante Vorsorgeleistung bei bestehenden Erkrankungen" von ihrem Hausarzt oder der Krankenkasse empfohlen wurde, sollten sich unter Vorlage des "Kurarztscheins", dem Behandlungsausweis für kurärztliche Behandlung, beim Kurarzt der Klinik vorstellen. Die Anmeldung dazu erfolgt zeitnah zur Anreise im Sekretariat der Neurologie.
Nach der Vorstellung beim Kurarzt können die Verordnungen entweder direkt in der MediClin Klinik Reichshof oder jeder anderen abrechnungsfähigen Einrichtung eingelöst werden.
Wir bieten ein breites Spektrum an ambulanten Vorsorgeleistungen zur Erhaltung der Gesundheit aus den Bereichen der Physikalischen Therapie und Balneologie, Physiotherapie, Ergotherapie, Sporttherapie, Logopädie und Psychologie. Darüber hinaus können Ernährungsberatungen und Entspannungsverfahren durchgeführt werden.

Ärztlich-psychologisches Personal

Foto Leitung Fachabteilung

Dr. Jürgen Bonnert

(Chefarzt)

Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie, Sozialmedizin, Physikalische Therapie und Balneologie "Kurarzt", Verkehrsmedizin, Medizinischer Sachverständiger cpu, Ärztliches Qualitätsmanagement

Informationen zum Personal

Das ärztliche und psychologische Personal legt zu Beginn der Reha - gemeinsam mit den Patienten - konkrete Ziele und den Therapieplan fest. Während der Reha erfolgt die regelmäßige Betreuung der Patienten. Zur Abschlussuntersuchung wird überprüft, ob die Therapieziele erreicht werden konnten. Erfahren Sie hier, welches ärztliche und psychologische Personal in der Fachklinik für Neurologie tätig ist.

Oberarzt/-ärztin
FA Neurochirurgie, FA Neurologie, Notfallmedizin, Rehabilitationswesen, Spezielle Schmerztherapie
Stationsarzt/-ärztin
FA Innere und Allgemeinmedizin (Hausarzt)
Leitender/-e Psychologe/-in
Klinische Neuropsychologin GNP, Ausbildung in visueller Restitutionstherapie, Dr. rer.nat., Weiterbildungsermächtigung Klinische Neuropsychologie für 3 Jahre
Psychologe/-in
Psychologischer Psychotherapeut/in in Ausbilung

Fachklinik Pneumologie

  •  Stationär Stationär
  •  Ambulant Ambulant
Patienten pro Jahr:
insgesamt: 1.478
stationär: 1.468
ambulant: 10
Medizinische Behandlungsschwerpunkte
Versorgungsschwerpunkt Erläuterung
Tumore des Verdauungstraktes Behandelt werden Patienten mit Tumoren des gesamten Verdauungstraktes. Neben den üblichen Therapien haben wir für Patienten mit Stoma: Schulungen, regelmäßige individuelle Betreuung durch die Stomaschwester, Erlernen der selbstständigen Stoma-Versorgung und -Pflege, ggf. der Irrigation, Organisation der Stomaweiterversorgung zu Hause, wenn erforderlich (Kontakt mit der örtlichen Stomaberaterin). Vor Rückverlagerung eines Stomas oder bei Harninkontinenz bieten wir Beckenbodengymnastik an.
Eine Ernährungsberatung einzeln und auch in Gruppen insbes. bei Operationen im oberen Gastrointestinaltraktes ist für Magen-Darm-operierte Pat. sehr wichtig. Es erfolgt ein Kostaufbau insbes. nach OPs des oberen Gastrointestinaltraktes.
Logopädie: Sprech- und Sprachtherapie, Tracheotomie-Versorgung, Schluckdiagnostik und Therapie Schulung in der Ösophagus-Sprache für Patienten nach Laryngektomie.
Tumore der weiblichen Geschlechtsorgane einschl. Mamma-Karzinom Diese Patienten erhalten eine Beratung und Schulung zum Thema Brustkrebs, zur Prothesenversorgung (z. B. nach Mamma-Amputation) und ggf. eine Sexualberatung. Bei Notwendigkeit werden erforderliche adjuvante oder palliative Chemotherapien oder Immuntherapien sowie eine antihormonelle Behandlung fortgesetzt. Es erfolgt eine symptomatische Therapie des Iatrogenen Hormonentzugssyndroms unter Einbeziehung des Gynäkologen, ggf. eine Narbenbehandlung sowie bei Lymphödemen eine komplexe physikalische Entstauungstherapie mit Lymphdrainagen und Kompressionsbandagierung.
hämatologischen Systemerkrankungen, Z. n. Stammzelltransplantation Diese Patienten sind oft abwehrgeschwächt und erhalten bei Notwendigkeit eine entsprechende keimarme Kost sowie eine Ernährungsberatung. Eine ggf. notwendige Erhaltungstherapie sowie eine Abstoßungstherapie nach Transplantation und die entsprechenden Laborkontrollen werden durchgeführt.
Tumore der Atmungsorgane Im Rahmen der Rehabilitation sind insbesondere die spezifischen Konsequenzen für den Betroffenen auszuloten und therapeutisch anzugehen. Dabei steht neben dem Abbau der Beschwerden (Atemnot, postoperativer Thoraxschmerz, Fatigue) die Lebensqualität mit einer Verbesserung von körperlicher Verfassung, psychischem Befinden, sozialer Funktion und emotionaler Bewältigung der Tumorerkrankung im Vordergrund. Rehabilitationsspezifische nicht medikamentöse Maßnahmen (fachpsychologische Betreuung, Ernährung und Bewegungstherapie bei Krebserkrankung, etc.) gewinnen dabei einen besonderen Stellenwert. Daneben ist die Komorbidität des Betroffenen ebenfalls hinsichtlich ihrer Beeinträchtigung des Alltagslebens zu berücksichtigen.
Tumore des Zentralnervensystems (ZNS). Wir bieten eine spezielle Neuropsychologische Diagnostik und Therapie - auch computerunterstützt - an. Außerdem erfolgt ein Training durch die Ergotherapie, falls Einschränkungen in den Aktivitäten des täglichen Lebens bestehen.
pulmologischen Erkrankungen wie COPD, Asthma, Lungengerüsterkrankungen (Lungenfibrose, Alveolitis, Sarkoidose, Collagenosen etc.), Z.n. Lungentransplantation, Erkrankungen der Pleura. Reha Ziele sind, die Progredienz der Erkrankung zu verlangsamen durch Präventionsmaßnahmen wie Raucherentwöhnung, Schutzimpfung sowie die konsequente Behandlung der Exazerbation, Schulung zur Selbsthilfe, Selbstbehandlung, die Reduzierung der Symptome und Verbesserung der Belastbarkeit und der Lebensqualität.
Auch bei einer schweren Lungenerkrankung mit Lungengerüstdestruktion bzw. -verlust sind die Patienten aufgrund der Lungenfunktionseinschränkung mit Hypoxie, Hyperkapnie schwer beeinträchtigt. Ein körperliches Training zur Verbesserung der Kondition ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Rehabilitation sowie die Atemgymnastik. Eine Sauerstofflangzeittherapie wird fortgeführt.
Nächtliche Atemregulationsstörungen infolge obstruktiver und zentraler Schlafapnoe, Thoraxdeformitäten etc. mit bereits bestehender Heimselbstbeatmung (CPAP) Die pneumologisch ausgerichtete Therapie zielt darauf ab, die Aktivität der Patienten und deren Selbstverantwortung zu fördern. Durch die Kombination medikamentöser Therapie mit intensiven multimodalen krankengymnastischen, sporttherapeutischen und verhaltenstherapeutischen Ansätzen (Einzel- und Gruppentherapien) soll der Patient seine Erkrankung besser verstehen, mögliche Exacerbationen frühzeitig erkennen und ggf. eigenständig darauf zu reagieren. Daneben sind eine medikamentöse antiobstruktive Therapie, Atemgymnastik, Atemschulung, Vibraxtherapie zur Schleimlösung und die antibiotische Intervention bei Infektexacerbationen der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung wie auch bei tumorbedingten Obstruktionspneunomien erforderlich.
Behandlungs­qualität
52%
Ø 65% / Max: 80%
Patienten­sicherheit
78%
Ø 94% / Max: 100%
Patienten­zufriedenheit
0%
Ø 42% / Max: 88%
Organisations­qualität
96%
Ø 100% / Max: 100%
Somatische Gesundheit
Ø 38% / Max: 42%
Schmerzen
Ø 44% / Max: 47%

Funktionsfähigkeit im Alltag
Ø 42% / Max: 52%

Psychisches Befinden
Ø 65% / Max: 69%


Soziale Integration
Ø 78% / Max: 83%
Gesundheitsverhalten
Ø 75% / Max: 82%


Krankheitsbewältigung
Ø 63% / Max: 71%
Kritische Ereignisse mit Patienten werden in Fallkonferenzen besprochen
Ø 100% / Max: 100%
Personalschulungen zu Händedesinfektion
Ø 100% / Max: 100%

Maßnahmen zur Sturzprävention
Ø 97% / Max: 100%

Fehlervermeidung bei der Abgabe von Medikamenten
Ø 100% / Max: 100%


Beschwerdemanagement ist etabliert
Ø 100% / Max: 100%
Umgang mit multiresistenten Keimen (MRSA)
Ø 100% / Max: 100%


Umgang mit Noro-Viren
Ø 100% / Max: 100%
Umgang mit medizinischen Notfällen
Ø 94% / Max: 100%


Umgang mit nichtmedizinischen Notfällen
Ø 91% / Max: 100%

Maßnahmen zum Risikomanagement
Ø 89% / Max: 100%

Maßnahmen zur Selbsthilfefreundlichkeit
Ø 67% / Max: 100%
Ärztliche Erstuntersuchung nach Aufnahme
Ø 100% / Max: 100%
Einzelvisiten durch Fachärzte und gesetzliches Entlassmanagement
Ø 100% / Max: 100%

Individuelle Diagnostik
Ø 100% / Max: 100%

Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung durch Fachärzte
Ø 100% / Max: 100%


Patientenschulungen zur Krankheit und Risikofaktoren
Ø 100% / Max: 100%
Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Ø 100% / Max: 100%


Umgang mit Patientenakten
Ø 100% / Max: 100%
Festlegung von Rehabilitationszielen
Ø 100% / Max: 100%

Therapeutische Behandlungsmöglichkeiten

Sport- und Bewegungstherapie
Für die Patienten der Fachklinik Onkologie und Pneumologie werden spezielle, dem Krankheitsbild angepasste, funktionelle Bewegungs- therapien alleine oder in der Gruppe angeboten. Sport- und Bewegungstherapie beruht dabei auf medizinischen, trainings- und bewegungswissen- schaftlichen und insbesondere pädagogisch-psychologischen sowie soziotherapeutischen Elementen.
Dabei dienen die trainingswissenschaftlichen Aspekte besonders der Auswahl und Dosierung der körperlichen Aktivität zur Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung. Für das Trainieren motorischer Fähigkeiten wie Kraft ,Ausdauer und Beweglichkeit stehen außerdem Fahrrad- , und Laufband- ergometrie, MTT-Geräte, Bein- und Armbewegungstrainer, Schwimmbad und Einzelbewegungsbad zur Verfügung.
Physiotherapie
Innerhalb der Physiotherapie bieten wir ein breites Spektrum an funktionellen Behandlungen an, deren Schwerpunkt auf dem Abbau körperlicher Funktions- defizite liegt sowie auf der Verbesserung von Kraft, Aus-dauer und Koordination, die ebenso aber auch präventive Elemente beinhalten. Das Leistungsspektrum umfasst innerhalb der individuellen Krankengymnastik: Atemtherapie, Beckenbodengymnastik, Manuelle Therapie, Entspannungs- therapie, Gangschulung und Rückentraining.
- funktionelle Krankengymnastik entsprechend dem Krankheitsbild
Information, Motivation, Schulung
In den Schulungen vermitteln wir grundlegende krankheitsbezogene Informationen. Sie sollen die Patienten befähigen, besser bei der Behandlung mitzuwirken und so die Eigenverantwortung im Umgang mit den Krankheitsfolgen zu stärken.
So bieten wir regelmäßig Schulungen zu den Haupterkrankungsbildern wie Mamma-Carzinom, Magen-Darm-Tumoren sowie Atemwegserkrankungen an. Ergänzt werden diese durch Seminare zu Stress und Stressabbau, Gewichtsreduktion, Nichtrauchertraining, Schlafstörungen und Schmerzbewältigung.
Klinische Sozialarbeit, Sozialtherapie
Unsere Sozialarbeiter/Sozialpädagogen kooperieren im Rahmen ihres umfangreichen Tätigkeitsfeldes eng mit allen innerhalb und außerhalb der Reha-Einrichtung beteiligten Personen und Institutionen.
Ergotherapie, Arbeitstherapie und andere funktionelle Therapie
Ziel unserer ergotherapeutischen Behandlung ist es, mit dem Patienten Handlungsfähigkeit und damit größtmögliche Selbstständigkeit in Alltagssituationen zu erarbeiten. Hierzu dienen Trainingsabläufe in den sogenannten Aktivitäten des täglichen Lebens und eine Beratung zur Hilfsmittelversorgung. Die Behandlungen erfolgen überwiegend als Einzeltherapien. Für weniger betroffene Patienten werden Feinmotorik- und Sensibilitätsgruppen, Handwerks- und Haushaltstrainingsgruppen angeboten.
Physikalische Therapie
Die Physikalische Therapie umfasst die allgemeine Anregung oder gezielte Behandlung gestörter physiologischer Funktionen (Reizreaktions- und Regulations-Adaptionstherapie) mit physikalischen, naturgegebenen Mitteln; z.B. Wasser (Hydrotherapie), Wärme und Kälte (Thermotherapie), Kaltluft (Klimatherapie), statisch-mechanisch (Massage), Balneo-therapie und Elektrotherapie.
Rekreationstherapie
Ziel der Rekreationstherapie ist den Patienten Anregungen zu einer befriedigenden Freizeitgestaltung zu vermitteln. Wir halten vielfältige Angebote im künstlerischen Bereich bereit, oft auch in Zusammenarbeit mit externen Dozenten und Künstlern.
Ernährung
Wir bieten eine individuelle Ernährungsberatung und -schulung an. Einen Schwerpunkt sehen wir in der Ernährung von untergewichtigen Patienten, die das Ziel der Gewichtszunahme verfolgen.
Sprachtherapie
Wir behandeln Patienten mit Aphasien, Dysarthrien, Sprechapraxien, Dysphagien sowie Dysphonien und Facialisparesen. Hinzu tritt die Diagnostik und Therapie von Patienten mit Störungen der Aussprache infolge organischer Veränderungen an den peripheren Artikulationsorganen (Dysglossien), z.B. postoperativ nach Tumoroperationen sowie von Patienten mit Schluckstörungen bei onkologischen Kopf-Hals-Erkrankungen.
Klinische Psychologie, Psycho-Onkologie
Schwerpunkt der psychoonkologischen Behandlung ist die Hilfestellung bei emotionalen Belastungsreaktionen, die im Verlauf einer Tumorerkrankung sowie deren Behandlung entstehen (Krankheitsverarbeitung). Wir bieten Krisenintervention, Einzeltherapie, Behandlung oder Mitbehandlung von Angehörigen, Entspannungstraining (progressive Muskelentspannung und autogenes Training), diagnosebezogene Gesprächsgruppen für Patienten mit Krebserkrankungen (Mamma-Gesprächsgruppe; Magen-Darm und Hirntumorgesprächsgruppen; Atemschule; Krankheitsbewältigungsgruppe), problemorientierte Gruppenarbeit (Gewichtsregulation; Nichtrauchertraining; chronischen Schmerzen; Schlafstörungen), neuropsychologische Diagnostik und Therapie sowie motivationsfördernde (psychologische Einführung) und informative Maßnahmen (Vorträge u. a. zur Stressbewältigung) an.
Schmerzbehandlung
Patienten mit tumor- bzw. therapie-assozierter Schmerzsymptomatik werden durch unsere in der Schmerzbehandlung ausgebildeten Ärzte, Schwestern und Psychologen behandelt und weiter über Möglichkeiten zur Verbesserung der Schmerzwahrnehmung- und Schmerzverarbeitung unterstützt und informiert.
Stomaversorgung und -beratung
Durch geschulte Stomaschwestern werden Patienten mit Stoma während des gesamten Rehabilitationsaufenthaltes betreut und zur Selbständigkeit im Umgang mit ihrem Stoma angeleitet.

Ärztlich-psychologisches Personal

Oberarzt/-ärztin
Assistenzarzt/-ärztin
Leitender/-e Psychologe/-in
Psychologe/-in
Informationen zum Personal

Das ärztliche und psychologische Personal legt zu Beginn der Reha - gemeinsam mit den Patienten - konkrete Ziele und den Therapieplan fest. Während der Reha erfolgt die regelmäßige Betreuung der Patienten. Zur Abschlussuntersuchung wird überprüft, ob die Therapieziele erreicht werden konnten. Erfahren Sie hier, welches ärztliche und psychologische Personal in der Fachklinik Pneumologie tätig ist.