Schutzmaßnahmen vor Covid-19 in Rehakliniken weiter relevant

Die Schutzmaßnahmen vor dem Corona-Virus haben weiterhin einen erheblichen Einfluss auf die Rehakliniken. Nicht alle vorhandenen Betten können zur Einhaltung von Abstandsregeln belegt werden. Ebenso sind Gruppentherapien nur eingetränkt oder gar nicht möglich. Zusätzliche Hygienemaßnahmen binden Personal, sorgen für längere Abläufe und höhere Kosten.

„Der Schutz von Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende hat weiterhin höchste Priorität in Reha- und Vorsorgekliniken. Die aktuell steigenden Inzidenzwerte zeigen, dass so schnell auch keine Änderung in Sicht ist“ , so Konstanze Zapff vom Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Die Kliniken gehen aber mittlerweile routiniert mit der Pandemie-Situation um. Die Klinikabläufe sind inzwischen nicht mehr die wesentliche Herausforderung. Vielmehr wird es für das Klinikpersonal schwerer, die Bereitschaft bei den Patientinnen und Patienten für die geltenden Regeln aufrecht zu halten, fügt Zapf hinzu.

Die wirtschaftliche Situation der Kliniken wird durch die andauernde Pandemie dabei weiter schwieriger. Neben Umsatzausfällen für nicht belegte Plätze und Kosten für Schutzmaßnahmen vor Covid-19 nimmt die Planungsunsicherheit zu. Das finanzielle Polster vieler Reha- und Vorsorgekliniken ist gering, fehlende Einnahmen können mittelfristig nicht kompensiert werden.

Mitarbeitende einer Rehaklinik verteilt Schutzmasken an Patienten. Damit soll die Ansteckungsgefahr vor Covid-19 reduziert werden.

07.09.2021

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