MediClin Seepark Klinik

Sebastian-Kneipp-Str. 1, 29389 Bad Bodenteich

Die MediClin Seepark Klinik in Bad Bodenteich ist eine Rehabilitationsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit den Fachbereichen für Allgemeine Psychosomatik, Essstörungen, Kinder-, Jugend-, und Familientherapie sowie Schmerztherapie. Der Behandlungsschwerpunkt liegt auf der Diagnostik sowie Therapie psychiatrischer und psychosomatischer Erkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Kontakt-Infos

MediClin Seepark Klinik
Sebastian-Kneipp-Str. 1, 29389 Bad Bodenteich

Telefon: 05824/21-0

Fax: 05824/21-200

Webseite: www.seepark-klinik.de

E-Mail: info.seepark@mediclin.de

Patienten pro Jahr: insgesamt: 1.373 | stationär: 1.373 | ambulant: 0
MediClin Seepark Klinik
MediClin Seepark Klinik, 1
MediClin Seepark Klinik, 2
MediClin Seepark Klinik, 3

Übersicht

Kostenträger

Für Rehabilitationsleistungen sind unterschiedliche Kostenträger zuständig. Nicht jede Rehaklinik arbeitet mit jedem Kostenträger zusammen und nicht jede Leistung wird von allen Kostenträgern erbracht.

Sie möchten wissen, ob eine Behandlung in dieser Klinik für Sie möglich ist? Kontaktieren Sie hierzu die Klinik unter folgender Telefonnummer: 05824/21-0

  • Deutsche Rentenversicherung (DRV)
  • Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
  • Gesetzliche Unfallversicherung (GUV)
  • Private Krankenversicherung (PKV)
  • Beihilfe
  • Sozialhilfe
  • Selbstzahler

Behandlungs­qualität

Ø 64% / Max: 89%

Patienten­sicherheit

Ø 93% / Max: 100%

Patienten­zufriedenheit

Ø 79% / Max: 88%

Organisation­squalität

Ø 95% / Max: 100%

Zertifikate

Hier sind Zertifikate der Klinik abgebildet, welche den besonders hohen Anforderungen von Qualitätskliniken.de entsprechen (transparenter Kriterienkatalog, Prüfung durch unabhängige Institutionen, Erreichbarkeit des Zertifikatgebers, zeitliche Befristung und Rezertifizierung). Die Klinik verfügt darüber hinaus ggf. über weitere Zertifikate, die hier aber nicht abgebildet werden.

KTQ Reha
KTQ Reha
IQMP-Reha
IQMP-Reha
DIN EN ISO 9001:2008
DIN EN ISO 9001:2008

Patientenzimmer

Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (WC/Dusche)
Anzahl: 137 (davon 22 behindertengerecht)

Alle Zimmer sind gut mit dem Rollstuhl befahrbar. Die behindertengerechten Zimmer sind darüber hinaus barrierefrei gestaltet, mit Handläufen, verstellbarem Spiegel etc.

Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (WC/Dusche)
Anzahl: 11 (davon 11 behindertengerecht)

Familien/Doppelzimmer. Alle Zimmer sind gut mit dem Rollstuhl befahrbar.

Drei-Bett-Zimmer
Anzahl: 2 (davon 2 behindertengerecht)

Therapieplätze für immobile Patienten (z.B. Adipositas per magna) mit Spezialgeräten (z.B. Lifter) und Mobiliar bis 350kg

Leistungen

Leistungsformen

Deutsche Rentenversicherung (DRV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
Gesetzliche Unfallversicherung (GUV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
Private Krankenversicherung (PKV)
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Beihilfefähige stationäre Behandlungsverfahren
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
Beihilfe
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Beihilfefähige stationäre Behandlungsverfahren
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
Sozialhilfe
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
Selbstzahler
  • Ambulante Rehabilitation
  • Anschlussheilbehandlung (AHB)
  • Ganztägig ambulante Rehabilitation
  • Heilverfahren (HV)
  • Individuelle und pauschale Behandlungsangebote

Therapeutische Behandlungsschwerpunkte

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Sport- und Bewegungstherapie
Einzeltherapie, Gruppentherapie

Physiotherapie
Einzeltherapie, Kleingruppen

Information, Motivation, Schulung
z.B. Gesundheitsvorträge, Pyramiden-Schulung

Klinische Sozialarbeit, Sozialtherapie
überwiegend Einzelgespräche

Ergotherapie, Arbeitstherapie und andere funktionelle Therapie
z.B. Zeitungsprojekt, Patienten-Garten, Gartengestaltung

Klinische Psychologie, Neuropsychologie
Test-Diagnostik

Psychotherapie
Einzelpsychotherapie, Gruppenpsychotherapie

Reha-Pflege
alle notwendigen pflegerischen Maßnahmen

Physikalische Therapie
z.B. Massagen, Fußreflexzonen-Massagen, Krankengymnastik

Rekreationstherapie
AT/PSM

Ernährung
Ernährungsberatung/-therapie (Einzeltherapie, Gruppentherapie), Verhaltenstherapie Edukativ (Lehren), z.B. Einkaufstraining, Lehrküche

Schmerztherapie
Einzeltherapie, Gruppentherapie, Akupunktur

Psychoedukation
Einzeltherapie, Gruppentherapie, Biofeedback, Vorträge, Seminare

Mototherapie
Einzeltherapie, Gruppentherapie

Kreativ-/Kunsttherapie/KBT
Einzeltherapie, Gruppentherapie

Tanztherapie
Einzeltherapie, Gruppentherapie

Sporttherapie
Einzeltherapie, Gruppentherapie

Soziotherapie
Einzeltherapie

Hippotherapie
Einzeltherapie

Spezielle Angebote

Kompetenzen zur Behandlung von Rehabilitanden ohne Kenntnisse der deutschen Sprache
Englisch, Französisch, Russisch

Aufnahme von Angehörigen

Trauerarbeit
Diakonin im Haus

Rollstuhlfahrergerechter Zugang in die Einrichtung

Möglichkeit der Aufnahme von Rehabilitanden (ohne Begleitperson) mit starker Gehbehinderung

Möglichkeit der Aufnahme von Rehabilitanden (ohne Begleitperson) mit Gehunfähigkeit
Adipositas-Spezial-Station

Möglichkeit der Aufnahme von Rehabilitanden (ohne Begleitperson) mit Querschnittslähmung

Möglichkeit der Aufnahme von Rehabilitanden (ohne Begleitperson) mit Sehbehinderung

Möglichkeit der Aufnahme von Rehabilitanden (ohne Begleitperson) mit Dialysepflichtigkeit

Verfügbarkeit eines Orthopädietechnikers und entsprechendem Raum zur Anpassung und Bearbeitung
Kooperation

Verfügbarkeit eines orthopädischen Schuhmachers
Kooperation

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Angebot Patientenanzahl
Physikalische Therapie
Die MediClin Seepark Klinik verfügt über vielfältige Möglichkeiten, ambulante Leistungen zu erbringen. Seit vielen Jahren etabliert ist das umfangreiche Angebot unserer Abteilung für Physikalische Therapie (z.B. Krankengymnastik, Massagen u.v.m.). Daneben bieten wir Kurse wie Babyschwimmen, Wassergymnastik, Rückenschule, Herz-Kreislauf-Training usw. an. Abgerundet wird das Angebot durch die neu geschaffene Therapieeinheit mit medizinischen Trainingsgeräten mit Anbindung an das Schwimmbad.
9460

Personal und Qualifikation

Ärztlich-psychologisches Personal

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Berufsbezeichnung Qualifikation
Chefarzt/-ärztin FA Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Oberarzt/-ärztin FA Psychiatrie und Psychotherapie
Funktionsarzt/-ärztin FA Innere Medizin
Assistenzarzt/-ärztin FA Innere und Allgemeinmedizin (Hausarzt) , FA Frauenheilkunde und Geburtshilfe , Homöopathie , Suchtmedizinische Grundversorgung
Leitender/-e Psychologe/-in
Psychologe/-in
Psychologe/-in im Praktikum
Psychologischer Psychotherapeut/-in

Medizinisch-therapeutisches Personal

Ernährung
Berufsbezeichnung Qualifikation
Ökotrophologe/-in Diplom-Ökotrophologin
Therapie, Beratung und Pädagogik
Berufsbezeichnung Qualifikation
Ergotherapeut/-in
Arbeits- und Beschäftigungstherapeut/-in Diplom-Ergotherapeut
Kunsttherapeut/-in Diplom-Kunsttherapeut
Masseur/-in und med. Bademeister/-in
Physiotherapeut/-in Krankengymnasten, Physiotherapeuten mit Zusatzqualifikationen wie z.B. Rückenschullehrer, Aqua Fitness-Instructor, Vojta
Sozialpädagoge/-in/Sozialarbeiter/-in
Sportlehrer/-in Diplom-Sportlehrer/Freizeitpädagoge
Tanztherepeut/-in
Pflege
Berufsbezeichnung Qualifikation
Altenpfleger/-in
Krankenpflegerhelfer/-in
Gesundheits- und Krankenpfleger/-in
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in
Pflegedienstleistung
Medizinisch- technischer/-e Assistent/-in für Radiologie
Medizinisch-technischer/-e Laborassistentent/-in
Sonstige Bereiche
Berufsbezeichnung Qualifikation
Arzethelfer/-in Schreibdienst und Sekretariat

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Patienten pro Jahr:
insgesamt: 1.373
stationär: 1.373
ambulant: 0

Medizinische Behandlungsschwerpunkte

Versorgungsschwerpunkt Erläuterung
Depressionen In den Behandlungsansätzen muss neben der depressiven Verstimmung insbesondere der Interessenverlust, der Antriebsmangel, die erhöhte Ermüdbarkeit, das verringerte Selbstwertgefühl, das Grübeln über Schuld und Wertlosigkeit sowie die bestehenden Konzentrations-, Denk- bzw. Schlafstörungen berücksichtigt werden. Häufig gehen somatische Veränderungen mit Störungen von Appetit und Gewichtszunahme oder -abnahme einher.
Angst- und Panikstörungen Angsterkrankungen stellen eine wesentliche Belastung für die psychische Gesundheit dar. Wir unterscheiden zwischen gerichteten Ängsten und generalisierten Ängsten. Gerichtete Ängste: Spezifische Phobien, wie Prüfungsangst, Flugangst. Agoraphobie und/oder Panikstörung, bei der die genaue auslösende Situation aus therapeutischer Sicht relevant ist. Generalisierte Angststörung: Hier finden sich frei flottierende Ängste, häufig einhergehend mit Panikattacken, die vom Patienten keiner auslösenden Situation zugeordnet werden können.
Somatoforme Störungen Leitsymptom der Somatisierungsstörung sind multiple wechselnde Beschwerden an unterschiedlichen Organsystemen. Der Wunsch nach ärztlichen Untersuchungen und Behandlungsmaßnahmen ist bei den Patienten häufig sehr ausgeprägt. Bevor sie in eine psychosomatische Fachklinik kommen, haben sie in der Regel einige Jahre im Gesundheitssystem ein „Arzthopping“ betrieben. Das ist darauf zurückzuführen. dass häufig eine mangelnde Akzeptanz gegenüber unauffälligen Untersuchungsbefunden bei den Patienten besteht. Daraus folgt eine hohe Inanspruchnahme medizinischer somatischer Leistungen. Häufig haben die Patienten bereits zahlreiche erfolglose Untersuchungen und somatische Behandlungsversuche hinter sich, bevor ein psychosomatischer Behandlungsansatz in Erwägung gezogen wird.
Somatoforme Schmerzstörungen Als „Alarmsignal“ des Körpers hat der akute Schmerz eine lebenswichtige Warnfunktion. Chronische Schmerzen dagegen sind oft Teil eines Teufelskreises, der die Gesundheit zunehmend beeinträchtigt. Deshalb behandeln wir in der MediClin Seepark Klinik alle Formen chronischer Schmerzen, sowohl somatisch begründbare Schmerzen als auch somatoforme Schmerzstörungen, bei denen der andauernde und quälende Schmerz durch einen physiologischen Prozess oder eine körperliche Krankheit nicht vollständig erklärt werden kann. Chronische Schmerzen, die auf somatische Krankheitsfaktoren zurückgeführt werden können, deren Auswirkungen und Folgen aber zu einer schweren reaktiven psychischen Störung oder zu schmerzverstärkendem Krankheitsverhalten geführt haben, benötigen neben der somatischen auch eine psychotherapeutische Behandlung der Schmerzen.
Anpassungsstörungen Anpassungsstörungen sind Reaktionen auf Belastungen, die innerpsychisch nicht adäquat verar-beitet werden können. Zu den häufigsten Belastungen gehören Arbeitsplatzkonflikte, Trennungen, Verluste sowie kritische Lebensereignisse. Die individuelle Prädisposition und Vulnerabilität spielen für das mögliche Auftreten einer Anpassungsstörung eine entscheidende Rolle. Symptome, die mit einer Anpassungsstörung einhergehen sind Ängste, Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit, gesteigerte Sorge, Freudlosigkeit, Rückzug, verändertes Sozialverhalten und emotionale Beeinträchtigung wie Aggressivität, Trauer und oder Teilnahmslosigkeit.
Arbeitsplatzbezogene Störungen/Burnout Zunehmend finden sich bei Patienten mit psychosomatischen Krankheitsbildern Konflikte am Arbeitsplatz mit denen die Patienten nicht mehr alleine zurechtkommen und darüber krank werden. Hierzu gehören u.a. Mobbing am Arbeitsplatz und/oder Burnout. Diese Störungsbilder fallen in den Bereich der Anpassungsstörungen. Die psychischen Folgeerkrankungen bringen für die Patienten häufig gravierende Beeinträchtigungen mit sich. Wir halten in unserer Klinik ein spezielles, auf Ar-beitsplatzprobleme ausgerichtetes Behandlungsprogramm (AVEM) bereit, welches die Patienten bei der Bewältigung ihrer arbeitsplatzbezogenen Probleme unterstützt.
Anorexia nervosa (Magersucht) Die Anorexia nervosa ist gekennzeichnet durch ein vom Patient herbeigeführtes Untergewicht, massive Ängste vor Gewichtszunahme und eine Störung des Körperschemas. Sie gehört zu den psychischen Erkrankungen mit der höchsten Morbidität und Mortalität (ca.17%). Ein Viertel der Erkrankten zeigt einen chronischen Verlauf.
Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht) Hauptkennzeichen der Störung sind die wiederholt auftretenden Essattacken. Hier wird in kürzester Zeit eine große Menge Nahrung zu sich genommen, welche dann wieder erbrochen wird. Die Dunkelziffer ist bei dieser Erkrankungsgruppe groß, da die Patienten nach außen häufig kompensiert, normalgewichtig und unauffällig sind. Meistens begeben sie sich aus Scham erst nach jahre-langer Krankheitsdauer in Behandlung.
Binge-Eating-Störungen (Ess-Sucht) Die Binge eating disorder ist im Gegensatz zur Adipositas durch periodische Essanfälle und übermä-ßige Kalorienzufuhr sowie starke Gewichtsschwankungen gekennzeichnet. Etwa 2% der Bevölke-rung (ca. 30% aller Patienten), die wegen Adipositas medizinische Hilfe suchen, erfüllen die diagnostischen Kriterien einer Binge eating disorder. Es existiert ein hoher Leidensdruck. Die Genese ist multifaktoriell, so finden sich Zusammenhänge zur Affektregulationsstörung und psychosozialen Risikofaktoren. Eine Komorbidität besteht zur Persönlichkeitsstörung und Depression. Kennzeichen ist, dass die esssüchtigen Patienten aufgrund der Essanfälle immer dicker werden. Sie schämen sich für ihr gestörtes Essverhalten, das durch ihre schlechte seelische Befindlichkeit ausgelöst wird, und werten sich selbst ab.
Adipositas Mindestens jeder fünfte Deutsche ist als adipös einzustufen. Die Tendenz ist steigend. Bereits heute geht man davon aus, dass ungefähr 800.000 Menschen unter einer schweren Adipositas Grad III leiden. In Deutschland sind somit rund die Hälfte der Männer und ein Drittel der Frauen ab 18 Jahren übergewichtig (BMI > 25 kg/m²). Gut jeder 5. ist adipös (BMI > 30 kg/m²). Folgeprobleme von Übergewicht sind sowohl eine erhöhte somatische Morbidität, insbesondere auch durch Diabetes, Hypertonie, KHK und generelle Erkrankungen des Bewegungsapparates als auch erhebliche psychosoziale Beeinträchtigungen. Als Ursachen für Übergewicht sind unter anderem genetische und soziokulturelle Faktoren wie kalorienreiche Ernährung und Bewegungsmangel mit verantwortlich. Daneben finden sich fast regelhaft psychische Störungen als Bedingungen oder Folgen des Übergewichtes, z. B. Depressionen, Ängste, sozialer Rückzug, Persönlichkeitsstörungen.
Mutter-Kind-Interaktionsstörungen/Familienorientierte Therapie Störungen der Verhaltensregulation im Säuglings- und Kleinkindalter wie exzessives Schreien, Schlaf-, Fütter- und Gedeihstörungen, chronische Obstipation, Affektkrämpfe und ausgeprägte Ängste bei Kindern stellen eine häufige Indikation für die stationäre Aufnahme in der Pädiatrie dar. Bei solchen Konstellationen kann eine negative Wechselseitigkeit im Austausch zwischen dem beeinträchtigten Kind und seinen Beziehungspersonen, insbesondere der Mutter entstehen. Dadurch wird die kindliche Symptomatik unterhalten oder verstärkt. Dies führt zur mütterlichen Erschöpfung und Überforderung und in der Folge zu gehäuften kinderärztlichen Untersuchungen und stationären pädiatrischen Aufnahmen. Vermehrt betroffen sind Mutter-Kind-Paare, bei denen primär Einschränkungen der mütterlichen Kompetenzen bestehen, z.B. bei psychischer Labilisierung nach Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen, Frühgeburt, psychosozialem Risiko oder einer vorbestehenden psychische Erkrankung der Mutter.

Behandlungs­qualität

Ø 68% / Max: 79%

Patienten­sicherheit

Ø 93% / Max: 100%

Patienten­zufriedenheit

Ø 79% / Max: 88%

Organisation­squalität

Ø 95% / Max: 100%

Ergebnisindikatoren




Verbesserung Gesundheitszustand
Ø 74% / Max: 90%
Verbesserung psychophysischer Beschwerden
Ø 81% / Max: 90%

Verbesserung psychosomatischer Beschwerden
Ø 70% / Max: 87%

Verbesserung der Leistungsfähigkeit
Ø 74% / Max: 87%


Erreichung langfristiger Abstinenz
Ø 76% / Max: 93%
Rehaerfolg insgesamt
Ø 74% / Max: 97%

KTL




Leistungsverteilung
Ø 91% / Max: 100%
Leistungsmenge
Ø 84% / Max: 98%

Leistungsdauer
Ø 85% / Max: 100%

Depression




Psychotherapie
Ø 67% / Max: 100%
Indikative Gruppen bei Komorbidität
Ø 72% / Max: 100%

Aktivitätsaufbau
Ø 82% / Max: 100%

Psychoedukation
Ø 50% / Max: 100%


Entspannungstraining
Ø 94% / Max: 100%
Bewegungstherapie
Ø 98% / Max: 100%


Gesundheitsbildung
Ø 99% / Max: 100%
Künstlerische Therapien/ausdruckszentrierte Ergotherapie
Ø 76% / Max: 100%


Ergotherapie
Ø 59% / Max: 100%

Sozial- und sozialrechtliche Beratung
Ø 91% / Max: 100%

Unterstützung der beruflichen Integration
Ø 98% / Max: 100%
Nachsorge und soziale Integration
Ø 62% / Max: 100%



Fallkonferenzen
Ø 93% / Max: 100%
Händedesinfektion
Ø 95% / Max: 100%

Arzneimitteltherapiesicherheit
Ø 89% / Max: 100%

Aufklärung von Rehabilitanden
Ø 86% / Max: 100%


Der Umgang mit Beschwerden ist geregelt.
Ø 98% / Max: 100%
Multiresistente Keime
Ø 97% / Max: 100%


Noro-Viren
Ø 97% / Max: 100%
Entweichung
Ø 90% / Max: 100%


Selbstgefährdung
Ø 93% / Max: 100%

Der Umgang mit medizinischen Notfällen ist geregelt.
Ø 93% / Max: 100%

Der Umgang mit nichtmedizinischen Notfällen ist geregelt.
Ø 88% / Max: 100%



Wie beurteilen Sie die medizinische Betreuung durch die Ärzte?
Ø 78% / Max: 87%
Wurden Sie durch die Ärzte gut informiert?
Ø 77% / Max: 87%

Wie war der persönliche Umgang der Ärzte mit Ihnen?
Ø 81% / Max: 89%

Wie beurteilen Sie die medizinisch/therapeutische Betreuung durch die Therapeuten?
Ø 85% / Max: 93%


Wurden Sie durch die Therapeuten gut informiert?
Ø 83% / Max: 91%
Wie war der persönliche Umgang der Therapeuten mit Ihnen?
Ø 88% / Max: 94%


Wie beurteilen Sie die fachliche Betreuung durch das Pflegepersonal?
Ø 81% / Max: 90%
Wurden Sie durch das Pflegepersonal gut informiert?
Ø 78% / Max: 89%


Wie war der persönliche Umgang des Pflegepersonals mit Ihnen?
Ø 82% / Max: 91%

War das Personal erreichbar, wenn Sie jemanden sprechen wollten?
Ø 78% / Max: 88%

Waren Sie mit dem Therapieablauf zufrieden?
Ø 75% / Max: 86%
Waren Sie mit Angeboten, Schulungen und Seminaren zufrieden?
Ø 74% / Max: 84%



Wurden Sie auf die Entlassung umfassend vorbereitet?
Ø 71% / Max: 83%
Waren Sie mit dem Essen zufrieden?
Ø 78% / Max: 92%

Wie empfanden Sie die Sauberkeit in der Rehaklinik allgemein?
Ø 81% / Max: 93%

Wie empfanden Sie die Unterbringung in der Rehaklinik allgemein?
Ø 79% / Max: 93%


Wie beurteilen Sie den Behandlungserfolg?
Ø 74% / Max: 89%
Würden Sie die Rehaklinik Ihren Freunden und Bekannten weiterempfehlen?
Ø 82% / Max: 96%



Aufnahme
Ø 93% / Max: 100%
Verlauf und Entlassung
Ø 92% / Max: 100%

Adäquate Diagnostik
Ø 96% / Max: 100%

Sozialmedizinische Beurteilung
Ø 94% / Max: 100%


Einbindung von Rehabilitandenschulung
Ø 94% / Max: 100%
Mitarbeiter
Ø 96% / Max: 100%


Rehabilitandenakten
Ø 96% / Max: 100%
Rehabilitationsziele
Ø 96% / Max: 100%