Mit Selbsthilfefreundlichkeit im Qualitätsmanagement extra punkten

Gesundheitseinrichtungen, die mit Selbsthilfegruppen nach dem Konzept Selbsthilfefreundlichkeit zusammenarbeiten, betreiben einen außergewöhnlichen Aufwand, um diese Kooperationen systematisch und strukturiert aufzubauen und auf Augenhöhe zu gestalten. Die Auszeichnung als Selbsthilfefreundliche Gesundheitseinrichtung ist ein Weg um dieses Engagement nach Außen darzustellen. Ein Weiterer ist die Hervorhebung im einrichtungsinternen Qualitätsmanagement und den in diesem Rahmen durchgeführten internen und externen Audits sowie Zertifizierungen.

Wie jedoch ist der Sachstand der Integration von Selbsthilfefreundlichkeit als Qualitätsmerkmal in den aktuellen Qualitätsmanagement-Systemen? Wo können Gesundheitseinrichtungen bereits jetzt mit ihrem besonderen Engagement „doppelt punkten“, wenn sie selbsthilfefreundlich werden?

Prof. Dr. Dr. Alf Trojan hat für das Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen den aktuellen Stand zusammengefasst. Krankenhäuser und Rehakliniken können die nun vorliegenden Ergebnisse nutzen, um ihre Aktivitäten zur Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe noch deutlicher im jeweils verwendeten Qualitätsmanagement darzustellen.

Das NAKOS extra 39 kann kostenfrei bezogen werden.

von Alexander Mühlhause, 23.08.2018

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