Ambulante Reha-Kliniken in der Krise

Bundesweite Patientenrückgänge führen zu Insolvenzverfahren und Schließungen

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden Operationen verschoben, somit erleiden Reha-Kliniken Belegungseinbrüchen. Vor allem ambulante Einrichtungen sind von den Folgen der Krise betroffen. „Bei den stationären Reha-Kliniken sind die Rettungsschirme in der Corona-Krise gut gespannt“, sagt Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken Thomas Bublitz. Die stationären Reha-Kliniken wurden als Ersatzkrankenhäuser definiert und erhalten eine Entschädigung für die nicht belegten Betten. Allerdings wurden die ambulanten Kliniken nicht mit in den Rettungsschirm einbezogen.

Patientin und Therapeut bei einer Reha-Übung

„Weniger Operationen führen dazu, dass es weniger Reha-Patienten gibt. Das betrifft sowohl ambulante, als auch stationäre Kliniken“, sagt Bublitz. „Wenn eine Klinik nur ein bisschen in Schieflage gerät, kann das schon weitreichende Folgen haben“. Zwar konnten die Kliniken im Schnitt die Belegung von nur 20 bis 30 Prozent auf mittlerweile wieder 70 bis 80 Prozent steigern, aber durch die anhaltenden Abstandsregeln kann die Belegung nicht weiter erhöht werden und es entstehen Finanzierungslücken. Die Befürchtung: bundesweit können mehrere Reha-Kliniken von Zahlungsunfähigkeit betroffen sein und müssen als Konsequenz schließen.

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10.09.2020

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